Neues Parkhaus: 275 Stellplätze für Krankenhaus, Rathaus, Kita

Von: Thorsten Pracht
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Der bisherige Mitarbeiterparkplatz (Foto) am St.Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen wird durch ein neues Parkhaus ersetzt. Foto: Thorsten Pracht/Animation: Architekturbüro Stefelmanns Foto: Thorsten Pracht/Animation: Architekturbüro Stefelmanns
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Der bisherige Mitarbeiterparkplatz (Foto) am St.Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen wird durch ein neues Parkhaus ersetzt. Foto: Thorsten Pracht/Animation: Architekturbüro Stefelmanns Foto: Thorsten Pracht/Animation: Architekturbüro Stefelmanns

Geilenkirchen. Das St.-Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen investiert rund drei Millionen Euro in ein neues Parkhaus an der Martin-Heyden-Straße. Die Planungen wurden am Donnerstagabend im Geilenkirchener Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung vorgestellt. 60,5 Meter lang und 33,5 Meter breit soll das Parkhaus werden, Platz bietet es für 275 Stellplätze.

Die Einfahrt wird etwa an derselben Stelle liegen, die jetzt zum Mitarbeiterparkplatz des Krankenhauses führt. Das Parkhaus soll von 6 bis 22 Uhr geöffnet sein und bewirtschaftet werden. Neben den Mitarbeitern des St. Elisabeth steht es auch den Besuchern des Krankenhauses zur Verfügung. Geplant hat das Bauwerk das Geilenkirchener Architekturbüro Stefelmanns.

„Man kann nur begrüßen, dass das Krankenhaus Parkflächen schafft. Wir wissen alle, dass erheblicher Parkdruck vorhanden ist“, erklärte Christian Ebel, sachkundiger Bürger der Freien Bürgerliste. „Wir haben da riesige Probleme: Krankenhaus, Anwohner, Besucher des Rathauses, der Stadtbücherei und des Kindergartens – wir hoffen, dass der Suchverkehr in Zukunft entschärft wird“, listete Jürgen Benden (Bündnis 90/Die Grünen) auf, warum das neue Bauwerk aus seiner Sicht notwendig sei.

Wilfried Kleinen (Geilenkirchen bewegen! und FDP) fragte nach der Breite der Parktaschen, da diese in vielen Parkhäusern auch angesichts der immer beliebter werden SUVs, ziemlich schmal seien. 5 Meter lang und 2,50 Meter breit – vorgeschrieben sind 2,30 Meter – sollen die Parkplätze werden, die Fahrgasse wird eine Breite von 6 Metern haben.

Eine Besonderheit wird es geben: Das Parkhaus wird leicht geneigt sein, was zur Folge hat, dass die Auffahrten zwischen den einzelnen Parkebenen nicht allzu steil ausfallen werden. In Richtung Martin-Heyden-Straße wird das Parkhaus im Übrigen drei Parkebenen haben, in Richtung des ehemaligen Schwesternwohnheims werden es vier Ebenen sein.

Manfred Schumacher (CDU) mahnte an, dass ein sicheres Nebeneinander von Fußgängern und Autos gewährleistet sein müsse. Gerade durch wendende Fahrzeuge, die keinen Parkplatz gefunden hätten und aufgrund der Einbahnstraßenregelung umkehren müssten, entstünden immer wieder gefährliche Situationen. „Und das Krankenhaus will nicht noch mehr Patienten“, sagte Schumacher, was für Erheiterung sorgte. Er schlug vor, eine Wendemöglichkeit oder einen „Mini-Kreisverkehr“ in der Nähe der Parkhauseinfahrt einzuplanen.

„Über so etwas haben wir uns schon Gedanken gemacht“, erklärte der Technische Beigeordnete Markus Mönter. Man könne diese bauliche Maßnahme aber nicht vom Krankenhaus als Bauherrn des Parkhauses erwarten. „Es wäre ein relativ großer Eingriff in den öffentlichen Bereich und damit natürlich auch mit Investitionen verbunden“, sagte Mönter, der ankündigte, die Stadt werde sich sowohl mit dem Krankenhaus austauschen als auch in einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses darüber beraten.

Keine weiteren Pläne

Abschließend wollten die Ausschussmitglieder sichergestellt wissen, dass eine eventuelle weitere Expansion des Krankenhauses nicht zulasten anderer Parkflächen gehen würde. Solche Planungen gebe es nicht, teilte die Verwaltung dazu mit. Die Planung wurde einstimmig angenommen.

Auf der Tagesordnung des Ausschusses stand auch die Planung des Sozialzentrums in Bauchem. „Ein Zeitfenster für den Abriss der Kirche gibt es derzeit nicht“, erklärte Mönter. Sowohl denkmalrechtlich als auch baurechtlich seien die Genehmigungen für den Abriss der Kirche St. Josef allerdings erteilt. Die Franziskusheim gGmbh will an der Stelle ein Sozialzentrum mit Alten- und Tagespflege errichten.

Allerdings, so wurde im Ausschuss mitgeteilt, stehe der Abriss der Kirche St. Josef erst nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes an.

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