Landgraaf - Neues Gesicht für das Schaesberger Zentrum

Neues Gesicht für das Schaesberger Zentrum

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Im Zentrum von Schaesberg ist zehn Jahre nach dem Baubeschluss ein neuer, gigantischer Wohn- und Geschäftskomplex entstanden, der das Bild des Ortskerns verändert hat. Foto: Markus Bienwald
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Auch der Markt wird im Zuge der zentralen Umgestaltung in Schaesberg mit einem neuen Belag versehen. Foto: Markus Bienwald

Landgraaf. Bei unseren westlichen Nachbarn in den Niederlanden ticken die Uhren ein wenig anders. Da gibt es freitags nämlich immer einen „Borrel“, ein kleines Beisammensein, bei Snacks und meist starken Getränken, bei dem die Themen der Woche besprochen werden. Und da das Ganze eine schön gewachsene Tradition und unbedingt gesellig ist, wird auch bei großen Anlässen ähnlich verfahren. So war das auch am Freitag beim offiziellen Akt zum baulichen Abschluss des „Centrumplans Schaesberg“.

Zwei Worte für ein großes Bauvorhaben, an dem alle Beteiligten rund zehn Jahre Arbeit investiert haben. Fast auf den Tag genau zum zehnten Geburtstag des Baubeschlusses vom 27. März 2003, durfte die Einweihung nicht fehlen. Herausgekommen ist ein in zwei Phasen errichteter, riesiger Bau mitten im Zentrum des Ortes. Dadurch hat sich das gesamte Gesicht der Innenstadt des Landgraafer Ortsteils verändert. Schließlich entstanden hier auf einem Fundament, das Raum für eine Tiefgarage mit 244 Parkplätzen bietet, rund 6100 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Große Supermärkte, Textilgrossisten, aber auch die ortsansässigen Händler sind hier vertreten und werden von den Geschäftsleuten im Zentrum gern gesehen. Schließlich entstanden in einem Handstreich mit den Bauarbeiten, die von Januar 2009 bis März dieses Jahres andauerten, auch 85 Appartements und neun Einliegerwohnungen. Unter den Wohnungen sind auch 26 so genannte „zorgappartementen“, die für betreutes Wohnen barrierefrei errichtet wurden.

„Es ist ein Moment, in dem wir Geschichte schreiben“, machte der Beigeordnete Andy Dritty beim offiziellen Teil deutlich. Er freute sich nicht nur über die gelungene Zusammenarbeit mit den Bürgern und Geschäftsleuten vor Ort, sondern auch über die positiven Reaktionen der Menschen auf ihren neuen Ortskern. Zudem betonte er, dass sich die Gemeente Landgraaf über den wirtschaftlichen Impuls freut, der dadurch gesetzt wird. Schließlich wird damit dem Zentrum nicht nur ein neues Gesicht gegeben, sondern auch die umliegenden Straßen und Plätze aufgewertet.

So wird seit Mitte Februar beispielsweise auch der Markt neu gestaltet, der bis voraussichtlich 30. April mit einem neuen Belag versehen und attraktiviert wird. Zwar sind noch nicht alle Verkaufsflächen vermietet, dennoch ließen die „Köpfe“ des Projektes, Vorstandsvorsitzender Bart van Breukelen und Projektentwickler Arend Heijs von der Immobilienfirma „synchroon“ aus Utrecht, gemeinsam mit dem Beigeordneten Andy Dritty, zur Eröffnung Champagnerkorken fliegen. Und das im Wortsinne, denn ein eigens engagierter „Chevalier du Sabre d’Or“ sorgte mit zwei Säbeln für fliegende Champagnerkorken im Inneren des Neubaus.

So schloss sich auch der Kreis, denn mit dem ersten Gläserklingen machten sich die Anwesenden gleich daran, ihrem traditionellen Freitags-„Borrel“ auch in diesem ausgesprochen festlichen Rahmen einen angemessenen und natürlich geselligen Raum zu geben.

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