Neuer Stern erstrahlt am Karnevalshimmel über dem Rodebachtal

Von: agsb
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Der 72-jährige Josef van der Zander ist der „Hastenraths Will“ in der Dreidörfergemeinschaft. Foto: agsb

Gangelt-Stahe. Es war zu später Stunde, da wurde über dem Rodebach ein neuer Stern am Narrenhimmel geboren. Bauer Jupp (Josef van der Zander) wurde auf der Bühne im Sketch interviewt, ein TV-Sender setzt sich für „ alleingelassene Bauern“ ein. Josef Zander machte den Spaß mit – und nun hat die Dreidörfergemeinschaft Stahe-Niederbusch-Hohenbusch einen eigenen „Hastenraths Will“.

Bauer Jupp haute einen Kracher nach dem anderen raus und entpuppte sich als Stimmungskanone. Zumal er auch Kühe, Schweine, Hahn und Huhn sowie Ackergaul im Gepäck hatte. Jupp und seine Viecher – das Rodebachtal hatte noch nie so viel Spaß. Einen weiteren Angriff auf die Lachmuskeln gab es dann im Schnelldurchlauf einer kölschen Karnevalssitzung mit Assen des rheinischen Karnevals sowie Dreigestirn.

Hier überschlug sich Sitzungspräsidentin Hella förmlich – ebenso wie die Akteure in farbenprächtigen Kostümen. Diese in sekundenschnelle präsentiert, die Orden wurden ihnen zugeworfen, und im Laufschritt folgte dann der Abgang. Selbst die Narren im Zelt kamen mit Aufstehen, Hinsetzen, Applaus und Raketen kaum nach – eine grandiose Nummer.

Die beiden Tanzgruppen Horny Hornetz als Cowboys und die Dancing Devils mit ihrem Karneval rund um die Welt brachten weiteren Schwung. Zum Schluss gegen Mitternacht rückte „HatWat“ an. Die Selfkantgruppe rockte die Karnevalsbühne und die Stimmung schlug hohe Wellen.

Atemberaubend getanzt

Die Sitzung hatte vor dem Ende Ende ein kreischendes Blondchen auf der Suche nach ihrem Rooooobert zu bieten, die Ramazottis kamen auf die Bühne, das Bistum machte Werbung in eigener Sache und die Pfarrgemeinde der Zukunft wurde vorgestellt. Mit Julia Capellmann stand dann ein toller Nachwuchsfloh in der Bütt. Die Showtanzgruppen Temptation und Secret Shadows zeigten atemberaubende Tänze. Die Mädels wurden nicht „atemlos“, auch wenn das Helene-Fischer-Double aus der Puste kam. Musikalisch sorgte auch Riverdance op Kölsch für gute Laune. Die Lilliputz tanzten sich überdies in die Herzen aller, nachdem die Frauengruppe Richtung „Go West“ marschierte.

Die KG Stöhe Sankhase machte darüber hinaus Werbung in eigener Sache und präsentierte ihr neues Vereinslied.

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