Neuer Sicherheitsdienst in Diskothek

Von: st
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Geilenkirchen. Nach Auseinandersetzungen zwischen Türstehern und Gästen einer Geilenkirchener Diskothek ist dort ein neuer Sicherheitsdienst im Einsatz. Dies bestätigte am Montag Beigeordneter Herbert Brunen unserer Zeitung.

Nach den Vorkommnissen und langen Diskussion über die Türsteher hatte Brunen etliche Gespräche mit dem Betriebsleiter, Eric Engel, geführt. „Dem Betriebsleiter sind die Vorkommnisse ebenfalls unangenehm. Er hat zwischenzeitlich das Sicherheitsunternehmen gewechselt“, erklärt Brunen. Dieses Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin und Zweigniederlassung in Frankfurt habe gute Referenzen vorgelegt. Die Sicherheitsfirma sei überregional in Diskotheken tätig, arbeite für einen Fernsehsender und für große Einkaufsmärkte. „Neun Mitarbeiter des Unternehmens werden regelmäßig in der Diskothek eingesetzt. Sie wurden uns alle namentlich benannt, jede personelle Änderung will man uns mitteilen“, sagt Brunen weiter.

Dies habe das Unternehmen „freiwillig und vorsorglich“ getan. Denn: „Da das Unternehmen seinen Sitz nicht in Geilenkirchen hat, ist es dazu nicht verpflichtet. Der Sicherheitsdienst will mit uns kooperieren.“

Nach der hitzigen Debatte um den inzwischen ausgewechselten Sicherheitsdienst in den vergangenen Wochen trafen sich auch Vertreter der Geilenkirchener CDU mit Eric Engel. Auch Fraktionsvorsitzender Wilhelm-Josef Wolff, Parteichef Manfred Schumacher und der Vorsitzende der Jungen Union, Lars Speuser, wollten sich über Schutzvorkehrungen informieren. „Hier wird ein beträchtlicher Aufwand betrieben, alle möglichen Maßnahmen werden ergriffen“, stellt Manfred Schumacher auch mit Blick auf die Videokameras, mit denen große Bereiche der Diskothek überwacht werden, fest. Engel habe in diesem Gespräch nochmals betont, dass er den jüngsten Vorfall auf das Schärfste verurteile und alle Maßnahmen treffe, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.

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