Neuer Bürgermeister nimmt Gespräche mit Bündnisparteien auf

Von: Udo Stüßer
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Tritt mit vielen Plänen sein Amt an: Geilenkirchens kommender Bürgermeister Thomas Fiedler. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Thomas Fiedler, der künftige Bürgermeister Geilenkirchens, kennt die Sorgen und Nöte der Geilenkirchener Einzelhändler. In den vergangenen Tagen hat er etliche in ihren Geschäften aufgesucht.

Und er weiß: „Bauabschnitt 1 ist mit einer unvermeidbaren Durststrecke verbunden. Aber man muss Licht am Horizont sehen. Wir müssen gemeinsam sehen, wie wir die Durststrecke überwinden.”

Gemeinsamkeit

„Gemeinsam” ist übrigens ein Wort, das dem neuen Verwaltungschef immer wieder über die Lippen kommt. Gemeinsam mit den Bürgern, mit den Vereinen und Institutionen und natürlich mit den politischen Gremien will er für die Stadt einiges erreichen.

Am Mittwoch, 21. Oktober, Punkt 7.30 Uhr, ist für ihn Dienstbeginn. Dann wird er erstmals mit seiner schwarzen Aktentasche das Bürgermeisterzimmer betreten. Bisher kennt er es noch nicht. „Bürgermeister Andreas Borghorst hat sich einer gleitenden Amtsübergabe verweigert.

Aber die beiden Beigeordneten Hans Hausmann und Herbert Brunen machen es mir leicht und unterstützen mich dabei, ins Tagesgeschäft einzusteigen. Ich werde mit großem Wohlwollen von ihnen empfangen und habe bereits ein hohes Maß an Einmütigkeit festgestellt”, freut er sich auf die Zusammenarbeit.

In der Ratssitzung am Mittwoch, 28. Oktober, wird Thomas Fiedler vereidigt. Bis dahin hat er noch so einige Gespräche mit Hausmann und Brunen und natürlich mit seinen Bündnispartnern SPD, Grüne, FDP und Bürgerliste.

„Das Bündnis steht, es herrscht ein Klima der Einmütigkeit.” Fest steht für das Bündnis und den neuen Bürgermeister: das 60-Punkte-Programm, mit dem sie gemeinsam in den Wahlkampf gezogen sind, ist die politische Grundlage für die Zusammenarbeit in der nächsten Ratsperiode.

Drei Punkte stehen dabei für Fiedler klar im Vordergrund: Er will eine bürgerfreundlichere Verwaltung aufbauen, Wirtschaftsförderung zur Chefsache erklären und die Bürger verstärkt an planerischen Prozessen beteiligen. Dabei sollen aber auch die Themen Soziales und Jugend, Schule und Bildung, Kultur und Sport, Verkehr sowie Umwelt, Nachhaltigkeit und Energie keinesfalls vernachlässigt werden.
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