Neuer Beigeordneter Mönter: In der Stadt angekommen

Von: Udo Stüßer
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Markus Mönter betrachtet vom Rathaus-Balkon seine neue Heimat. Der Technische Beigeordnete ist in Geilenkirchen angekommen und fühlt sich von den Bürgern angenommen. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Seine neue Heimat Geilenkirchen hat Markus Mönter nach Dienstschluss mit dem Rad erkundet. Und bei ausgedehnten Spaziergängen. „Ich muss den Ort erfahren, damit ich ihn begreifen kann“, sagt er. Viele Menschen hat er ebenfalls kennengelernt. Bei Konzerten und bei den Feiern zum 150-jährigen Bestehen der Pfarre Grotenrath. Beim Bezirksschützenfest in Waurichen sah man ihn schon unter den Ehrengästen.

„Ich bin gut angekommen und wurde gut aufgenommen“, freut sich der neue Technische Beigeordnete. Auch vom Jungen Chor Hünshoven, bei dem er von nun an seine Stimmer erklingen lässt. Seit dem 1. Mai ist der Nachfolger von Hans Hausmann, der sich im Ruhestand befindet, im Amt.

Zuvor war der 40-Jährige Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes der Stadt Neukirchen-Vluyn.Dies ist eine Stadt am Rande des Ruhrgebietes, so groß wie Geilenkirchen, als ehemalige Bergbaustadt aber mit anderer Struktur. „Schützenfeste, Dorfverschönerungsvereine und die ganzen Initiativen der Bürger, wie hier in Geilenkirchen, gibt es dort nicht in dem Maße“, blickt er auf seine alte Wirkungsstätte.

Aber wie gesagt: Markus Mönter ist in Geilenkirchen angekommen. Dafür haben auch seine Mitarbeiter gesorgt. „Sie haben mir erklärt, wie in Geilenkirchen Pläne entstanden, entwickelt und umgesezt wurden“, lobt Mönter sein „gutes Team“. Er hat aber nicht nur die Pläne in seinem Büro studiert, die Entwicklung der Baugebiete hat er sich vor Ort angeschaut. „Es wurde eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung der Stadt Geilenkirchen geschaffen“, hat er einen positiven Eindruck von seiner neuen Heimat gewonnen.

Natürlich hat sich der Neue auch mit der Innenstadtentwicklung beschäftigt. Der dritte Bauabschnitt wird verwirklicht, für die Bauabschnitte vier, Herzog-Wilhelm-Straße zwischen Kreisverkehr und Einkaufszentrum, und Bauabschnitt fünf, Konrad-Adenauer-Straße zwischen Alte Poststraße und Theodor-Heuss-Ring, sind die Pflöcke bereits eingeschlagen. „Hier habe ich gestalterisch keinen großen Einfluss mehr“, weiß er.

Und überhaupt: „Ich sehe mich nicht als der Gestalter Geilenkirchens, der vorgibt, wie die Stadt auszusehen hat. Das liegt in den Händen des Rates. Ich will Konzepte entwickeln und vorschlagen.“ Auf ein anderes Projekt, übrigens die erste große Herausforderung in Geilenkirchen, kann er mehr Einfluss nehmen: auf den Neubau des Schwimmbades. „Die Spielräume sind eng. Wir stehen vor der Herausforderung des Haushaltssicherungskonzeptes. Und wir stehen vor der Frage: Wie muss ein zukunftsgerechtes Schwimmbad aussehen, das wir uns leisten müssen und können?“

Noch liegen von der Versicherung keine Zahlen auf dem Tisch. Der Stadtrat hat eine Machbarkeitsstudie für das größte Einzelbauprojekt der nächsten Jahre in Auftrag gegeben. Mönter rechnet mit einem Baubeginn im Jahre 2015. Erst 2016, vielleicht auch 2017 können die Geilenkirchener im neuen Bad ihre Bahnen drehen. „Geilenkirchen braucht ein Schwimmbad. Für uns ist es natürlich spannend, welche Summe die Versicherung zahlt. Wir müssen dann den Bedarf mit dem Haushaltssicherungskonzept vereinbaren“, erklärt Mönter, für den auch in Zeiten eines Haushaltssicherungskonzeptes Nichtstun keine Lösung ist. „Straßen, Kanäle, Grundstzücke und Hochbauten lösen einen Investitionsbedarf aus. Die Herausforderung besteht darin, den Bedarf so zu steuern, dass man sich nicht kaputt spart, aber trotzdem sparsam wirtschaftet.“

Erhaltungsmanagement ist für ihn ein Thema. „Die Frage lautet: wie kann ich sparen und dabei negative Entwicklungen abmildern?“ Bei der Begrünung der Stadt könne man sicher nicht den Standard beibehalten. Sicherlich wolle er keine Asphaltwüste. „Aber es müssen nicht überall Geranien stehen, manchmal müssen Stauden reichen“, sagt er und hofft auf Eigeninitiative der Bürger. „Man muss künftig so investieren, dass man dadurch Geld einspart“, erinnert er an neue Technik in der Beleuchtung.

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