Übach-Palenberg - Neue Saison: Frelenberg wieder ein Favorit?

Neue Saison: Frelenberg wieder ein Favorit?

Von: agsb
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Trainer Rasid Cosic präsentierte die Neuen beim TuS RW Frelenberg mit Norman Schulze, Dirk Kliber und Xhulyan Senko (von rechts). Foto: agsb

Übach-Palenberg. Beim TuS Rot-Weiß Frelenberg blickt man etwas unzufrieden auf die abgelaufene Saison. Platz sechs, das hatte man sich anders vorgestellt. In den vergangenen Jahren war das Team jeweils fast bis zum Finale am Kampf um die Aufstiegsplätze beteiligt. Diesmal war Frelenberg allerdings in der Kreisliga B schon vorzeitig aus dem Rennen.

Schuld war eine andauernde Flaute im Sturm, obwohl man doch den jungen Dennis Sommer im Kader hatte, der mit 33 Toren in der Saison 2014/15 als Talent gehandelt worden war.

Aber irgendwie hatte den Torjäger das Glück verlassen, oder die gegnerischen Mannschaften hatten sich zu gut auf ihn eingestellt. Erst zum Schluss kam Sommer auf Touren und spielte mit 18 Treffern dann doch noch eine gute Saison. Selbst Trainer Rasid Cosic hatte einige Male fast an seiner Mannschaft gezweifelt, zumal doch durchaus Substanz da war.

Schade für die Mannschaft war, dass Jean Jones von GW Karken erst zur Winterpause kam, ein Formfehler ließ nur die Spielgenehmigung kurz vor dem Saisonende zu. Jean Jones hatte sich vor zwei Jahren beim Stadtpokal im Übachtal verletzt und hatte monatelang pausieren müssen, weshalb er beinahe vor dem Karriereende gestanden hatte. Er folgte dem Lockruf von GW Karken, gilt als Riesentalent und dürfte nunmehr zusammen mit Dennis Sommer so manche Abwehr vor Probleme stellen. „Mit Jones haben wir vorne noch mehr Qualität“, schaut der Trainer auf die Offensive und schätzt diese als stark ein.

Wieder im Kader ist auch Thomas Schönbeck, der in der abgelaufenen Saison lange ausgefallen ist und nur sehr schwer ersetzt werden konnte. Der TuS-Kader ist insgesamt bestens gemischt. Zwar gehören viele junge Spieler zum Team, werden jedoch von erfahrenen Fussballern wie Aljoscha Pusch oder Frank Staas geführt. Trotz seiner 50 Lenze bringt Staas immer noch Leistung und steht zeitweise gemeinsam mit den Söhnen Maurice und Gino auf dem Platz.

Beide haben das Talent des Vaters geerbt. Mit den beiden Boschelner Jungs Norman Schulze und Dirk Kliber (vom VFL Übach) sowie Xhulyan Senko ist der Kader breiter geworden, der Konkurrenzkampf damit belebt.

Das wurde bei den ersten Trainingseinheiten schon spürbar. Über 20 Spieler gaben Gas. Beim TuS ist man froh, mit Xhulyan Senko einem Flüchtling seine Chance geben zu können. Trainer Rasid Cosic blickt aber grundsätzlich auf einen Kader mit zahlreichen Frelenberger Kickern. Die Identifikation mit dem TuS ist groß.

Ein Problem bereitet dem Coach jedoch Kopfschmerzen: Beide Torhüter arbeiten im Schichtdienst. Da müssen Trainingseinheiten und auch Spielzeiten ganz genau abgesprochen werden.

Rasid Cosic hofft, dass es sich so vereinbaren lässt, dass ein Keeper immer da ist. Wie alljährlich zählen die Trainerkollegen den TuS mit zum Favoritenkreis, wobei Trainer Cosic hier den Ball sehr flach hält.

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