Neue Nachwuchstrainer vermitteln Spaß am Sport

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Sie freuen sich über ihre Zertifikate: Die 16 Schülerinnen und Schüler des Bischöflichen Gymnasiums Sankt Ursula, die die DFB-Junior-Coach-Ausbildung absolviert haben. Foto: Martina Wunstorf

Geilenkirchen. Nun haben sie es schriftlich: Am bischöflichen Gymnasium Sankt Ursula in Geilenkirchen wurden 16 Schülerinnen und Schüler erfolgreich zu DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Das vom DFB mit Unterstützung der Commerzbank initiierte Projekt wird von DFB-Präsident Reinhard Grindel als Schirmherr sowie von Bundestrainer Joachim Löw als Pate begleitet.

Das Gymnasium war zum vierten Mal Teil der Initiative – eine echte Talentschmiede mit Blick auf den Fußballtrainernachwuchs. In der Commerzbank-Filiale Geilenkirchen haben die 16 neuen Nachwuchstrainer ihre offiziellen Zertifikate erhalten, die den erfolgreichen Abschluss der DFB-Junior-Coach-Ausbildung bescheinigen. Zudem bekamen die Schülerinnen und Schülern jeweils ein Starter-Kit, unter anderem mit Trillerpfeife und USB-Stick. Gemeinsam mit fünf Fußbällen für die Schule wurden die Starter-Kits vom Commerzbank-Paten Wilfried Rinkens aus der Filiale Geilenkirchen übergeben. Er wird den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Projektes bei Fragen rund um den Berufseinstieg zur Seite stehen.

Bundesweit rund 200 Schulen

Zum Schuljahr 2013/2014 ist die Initiative DFB-Junior-Coach zur Förderung des Fußballtrainernachwuchses gestartet. Mittlerweile ist das Projekt auf rund 200 Schulen bundesweit ausgeweitet worden. Insgesamt sollen mit diesem Projekt 20.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland zu jungen Fußballtrainern ausgebildet werden – ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Trainernachwuchses in Deutschland und gleichzeitig zur Förderung des Ehrenamts.

Lernen, zu coachen, lernen durch Coachen – so lautet das Motto: Fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren werden in einer 40-stündigen theoretischen Schulung zum Junior Coach ausgebildet. Die Jugendlichen sollen anschließend in einer einjährigen Praxisphase frühzeitig Trainererfahrung sammeln und Kindern den Spaß am Fußball vermitteln. Die Ausbildung erfolgt direkt an den Schulen der Jugendlichen und wird vom jeweils zuständigen Landesverband begleitet.

„Der Jugendbereich braucht viele qualifizierte und motivierte Trainer, hier werden wichtige Grundlagen gelegt. Die DFB-Junior-Coaches werden den Jugendfußball in Deutschland nachhaltig aufwerten“, sagt Riccardo Marangi, verantwortlicher Sportlehrer der Schule und Mitglied des Schulfußball-Ausschusses des Fußballverbandes Mittelrhein (FVM).

Für die Geilenkirchener Gymnasiasten ist der Junior-Coach nur der Einstieg in die Trainer-Ausbildung: Im Anschluss an die Junior-Coach-Ausbildung erfolgt im Projekt-Kurs des Gymnasiums die weitere Ausbildung der Schüler zu DFB-C-Trainern.

Viel Engagement

Gefördert wird das Projekt von der Commerzbank, die als die Partner des DFB besonderen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer legt. Wilfried Rinkens, Filialdirektor bei der Commerzbank-Filiale Geilenkirchen, erklärt: „Im Kinder- und Jugendfußball ist der Bedarf an qualifizierten und motivierten Trainern hoch. Vereine und Schulen können ohne ehrenamtliche Trainer kaum die Nachfrage nach Fußballtrainings abdecken. Daher freue ich mich, dass es so viele engagierte junge Menschen gibt, die sich trotz ihres immer strafferen Zeitplans ehrenamtlich für den Fußball engagieren und Verantwortung übernehmen. Das stärkt ihre Persönlichkeit und bereitet auch auf das Berufsleben vor. So stehe ich als Commerzbank-Pate den baldigen Berufseinsteigern mit Rat und Tat zur Seite und biete beispielsweise Bewerbertrainings oder Schülerpraktika in unseren Filialen an.“

Im Rahmen des Projekts konnten bundesweit bereits zahlreiche Praktika in Commerzbank-Filialen an die Nachwuchstrainer vermittelt werden. Einige Schülerinnen und Schüler haben sich sogar um einen Ausbildungsplatz oder für ein duales Studium beworben. Auch das von einem professionellen Coach durchgeführte Bewerbertraining, das die Jugendlichen auf zukünftige Auswahlverfahren vorbereitet, fand bei den Teilnehmern großen Anklang. Damit wird dazu beigetragen, dass sich die Jugendlichen zu ausgereiften Persönlichkeiten entwickeln können.

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