Geilenkirchen/Übach-Palenberg - Neue Bundesstraße B221n findet breiten Zuspruch aus Politik

Neue Bundesstraße B221n findet breiten Zuspruch aus Politik

Von: mabie
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Die B56n wird bald bis zu 20.000 Fahrzeuge täglich aufnehmen. Macht sie die B221n überflüssig?

Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Für den Bau der Straße sieht es nach der Hochstufung in den dringenden Bedarf eigentlich ganz gut aus, so beispielsweise die Einschätzung des Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers (CDU).

 „Wenn die Straße in die höchste Prioritätsstufe aufgenommen wird, dann ist davon auszugehen, dass sie bis zum Jahr 2030 im Bau oder bereits umgesetzt ist“, sagt Oellers.

Das „Aber“ lässt er nicht außen vor in seinen Worten, denn zum einen, so der CDU-Mann, handele es sich bei der aktuellen Linienführung noch nicht um eine endgültige Trassenführung. „Ein paar Fragezeichen bleiben bestehen“, so Oellers, der wie auch sein Kollege Norbert Spinrath (SPD) bei der Finanzierung noch nicht alle Ampeln auf Grün sieht.

Spinrath bezeichnet es als „eine gute Nachricht“, dass der vordringliche Bedarf zum Bau der Straße festgestellt worden sei. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Verkehrsbelastung für Scherpenseel sich von aktuell rund 11.000 Fahrzeugen auf gut 18.000 Fahrzeuge täglich steigern soll, wenn der derzeit im Bau befindliche „Buitenring“ in den Niederlanden voraussichtlich 2018 fertiggestellt werde.

Der Bau der B221 von Geilenkirchen zur Anschlussstelle Heinsberg an die A 46 wurde bereits in den bestehenden Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. „Es ist sehr gut, dass dieses Projekt nunmehr in die Kategorie vordringlicher Bedarf in den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 eingestuft wurde. Der Ausbau trägt wesentlich zu einem besseren Verkehrsfluss und zur deutlichen Verkürzung von Fahrzeiten bei“, sagt Spinrath. Sowohl er als auch Oellers sind natürlich gegen eine Belastung umliegender Ortschaften.

Auch Wolfgang Jungnitsch sieht einen wirtschaftlichen Vorteil am Horizont aufziehen, wenn die Anbindung an den Buitenring gelingt. Das sei „unverzichtbar“, die Priorisierung wertet Jungnitsch als „Zeichen für das europäische Zusammenwirken, ein Zeichen guter Nachbarschaft“.

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