Gangelt/Onderbanken - Naturschutzverbände kämpfen gegen „Verbuschung” international

Naturschutzverbände kämpfen gegen „Verbuschung” international

Von: hama
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„Wir können nicht nur Kopfwe
„Wir können nicht nur Kopfweiden!” Mitglieder aus dem „harten Kern” der NABU-Gruppe werden auch wieder dabei sein, wenn am 25. Februar grenzüberschreitend gearbeitet wird. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt/Onderbanken. Eine gemeinsame Plattform für die grenzüberschreitende Tätigkeit rund um den Naturpark dies- und jenseits der Grenze wollen die Mitglieder der örtlichen Nabu-Gruppe zusammen mit dem niederländischen Kollegen von „Natuurmonumenten” ins Leben rufen.

Am jeweils letzten Samstag im Februar eines Jahres wollen Deutsche und Niederländer grenzüberschreitend in der Natur arbeiten. Erstmals findet diese Aktion auf deutscher Seite statt.

Es war 1999, als dem Nabu (Naturschutzbund Deutschland e.V.) mit Unterstützung der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Heinsberg und der von Dr. Hermann von den Driesch, dem Besitzer des Wildparks Gangelt, für eine der zahlreichen Aktionen der Naturschützer ein Stillgewässer im Verlauf des historischen Rodebachbettes östlich der Etzenrather Mühle zur Verfügung gestellt wurde.

Ziel des Naturtages am 25. Februar ist es nun, das Biotop Etzenrather Mühle vor der Verbuschung zu bewahren, also beispielsweise eingesamte Erlen, Weiden, Birken, wuchernde Binsen und Brombeeren zu entfernen. So wird die Fläche für licht- beziehungsweise sonnenliebende Flora und Fauna offen gehalten.

Nabu-Vorsitzender Franz Oschmann und seine Mitstreiter würden sich über viele Helfer freuen. „Ein jeder, ob jung oder älter, ist willkommen und zum Mitmachen eingeladen.” Und der Vorsitzende betont: „Deutsche und Niederländer werden sich an diesem Tag in geselliger Atmosphäre begegnen, auch das soll im Vordergrund stehen.”

Erforderliches Arbeitsmaterial wird bereit gestellt. Jeder sollte allerdings an wetterfeste Kleidung, sicheres, wasserfestes Schuhwerk und Handschuhe denken. Nach getaner Arbeit wird bei Suppe, Brötchen und Getränken dazu eingeladen, Meinungen und Gedanken auszutauschen und sich über die Grenze hinweg näher zu kommen.
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