NATO erteilt Flugverbot für Awacs

Von: dpa
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Awacs
Die Abkürzung AWACS steht für „Airborne Warning And Control System” (Luftgestütztes Warn- und Kontrollsystem). Mehr als ein Drittel der Besatzungen dieser in Geilenkirchen stationierten vierstrahligen Flugzeuge sind Deutsche. Foto: dpa

Mons/Geilenkirchen. DieNATO hat ihren 17 Aufklärungsflugzeugen vom Typ Awacs bis auf weiteres Flugverbot erteilt. Dies teilte das militärische Nato-Hauptquartier SHAPE am Dienstag in Mons (Belgien) mit.

Bei den in Geilenkirchen stationierten Maschinen sei Rost an einer Klappe gefunden worden, hinter der sich das Bugrad befindet. Dieser Fehler berge die Gefahr in sich, dass das Fahrwerk nicht mehr ausgefahren werden könne. Der Rost sei am 29. April „nach einem kleinen Problem mit einem der Flugzeuge” entdeckt worden.

Daraufhin sei sofort angeordnet worden, dass alle Maschinen mit dem pilzförmigen Radaraufbau am Boden bleiben müssten. Eine Sprecherin bestätigte in Mons, dass die Flugzeuge nach wie vor nicht fliegen könnten. Sofern die bestellten Ersatzteile einträfen, könnten die Awacs innerhalb weniger Tage wieder starten.

Die Awacs-Aufklärungflugzeuge Großbritanniens und Frankreichs sind nicht betroffen, teilte das NATO-Kommando mit. Bei den Maschinen mit dem militärischen Namen Boeing E-3A handelt es sich um speziell umgebaute Flugzeuge des Typs Boeing 707. Sie können in der Luft betankt werden und längere Zeit aus großer Höhe mit elektronischen Geräten den Luftraum unter sich kontrollieren.

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