Narrentradition: Langbröker Karnevalsverein feiert dreimal elf Jahre

Von: agsb
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Michael und Heike Bender eroberten im Sturm die Herzen, die beiden sind das neue Prinzenpaar des KV „Langbröker Dicke Flaa“. Foto: agsb
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Die drei „Babys“ waren ausgebüchst und tobten auf der Bühne. Die Nummer in Langbroich war zum Schreien – das Publikum folgte. Foto: agsb

Gangelt-Langbroich. Wenn Bürgermeister Bernhard Tholen und Diakon Daniel Wenzel richtig aus sich herausgehen und fast zu Büttenassen avancieren, wenn Hunderte von Gästen ebenfalls begeistert sind – dann hat der Karnevalsverein „Langbröker Dicke Flaa“ wieder aufgetrumpft. Jetzt in Form der Jubiläumsveranstaltung mit Proklamation.

Da waren sich alle einig: Das erste Stück aus der Jubiläums-Flaa schmeckte vorzüglich. Es dauerte zwar einige Minuten, bis Hoppediz Gino Ronkartz aus seinem Sommerschlaf erwachte, aber dann kam der Karnevalsverein auf Touren. Die Tanzgarde Rot-Weiß startete schwungvoll das Programm, die Sitzungspräsidenten Jens Fleischer und Stefan Keulen waren schnell auf Temperatur.

Das erste Highlight kam aus Bocket von den „Boeggeder Jröne“, mit denen eine mehr als karnevalistische Freundschaft besteht. Weitere Glückwünsche überbrachten die Freunde aus Schierwaldenrath, Breberen, Stahe-Niederbusch, Birgden, nämlich Berder Flobbe und Blaue Funken, Gangelt und Waldenrath; die Laudatio hielt Theo Lang von den Stöher Sankhasen.

Und dann tobte der Saal, als die große Jubiläumsshow mit den Highlights aus 33 Jahren Langbröker Karneval startete. Die „Tagesschau“ von Josef Klassen übernahm Carsten Reh, alte Langbröker Ortsgeheimnisse wurden wieder durchleuchtet. Friedhelm Sonnenschein war schon 1986 zusammen mit Lorenz Nießen als „Klaus & Klaus“ ein Kracher, diesmal war Bernd Schütz der Gesangspartner. 1995 sorgten die Dorfspatzen mit Karl Grein, Josef Franzen, Wilfried und Friedhelm Sonnenschein für Schlagzeilen, nach dem Dekanatsschützenfest marschierte man mit Fahne auch in die fünfte Jahreszeit.

Serie von Bühnenknallern

„150 Mann un en Fahn vüerean“ erklang; Heinz Mols, Werner Bender, Jakob Laumen und Franz-Josef Ronkartz erinnerten an dieses unvergessene Highlight. „Honderkütels Lämp und Schruveschlüetels Scheng“ (Maria Horrichs & Willi Jütten) standen 1998 in der Bütt.

Die Beiden wurden im Handumdrehen zu den Knallern der „Dicken Flaa“, Markus Nyhsen und Markus Derichs standen als Scheng und Lämp auf der Bühne. „Die Scheinheiligen“ (Prinzengarde) eroberten 2001 das Langbröker Land. In Gummistiefeln marschierten Werner Bender, Detlef Käding, Stefan Derichs, Friedhelm Sonnenschein, Franz-Josef Ronkartz mit Standarte zu den alten Kameraden. Das Männerballett legte 2002 als „YMCA“ eine heiße Nummer aufs Parkett. Richard Schoffelen, Michael Bender, Jörg Helmes und Roman Mertens versetzten die Damenregie in der Bürgerhalle in Rage.

Der Bär tobte, als sich drei „Babys“ auf der Bühne nach dem Windelwechsel auf und davon machten - und einfach nur spielen wollten. Ehrenpräsident Josef Beckers war nicht zu beneiden, die drei Babys Jakob Laumen, Bernd Schütz und Heinz Mols ließen selbst Lachtränen kullern und wurden vom Publikum gefeiert - es war einfach zum Schreien.

Den „Riverdance op Kölsch“ tanzten Richard Schoeffelen, Michael Bender, Markus Derichs, Roman Mertens und Markus Nyhsen, präsentierten das Original „LaHaTaBu“. Frenetisch gefeiert wurden ebenfalls die „Fire Flames“, eine neue Showtanzgruppe des KV. Am Abend standen auch die „Fire Devils“ auf der Bühne.

Glorreicher Empfang

Nach der Verabschiedung der Tollitäten Franz-Josef und Rosi Ronkartz folgte das närrische Langbröker Volk aufmerksam der Proklamation des Prinzenpaares Michael und Heike Bender. Sie bereiteten ihm einen glorreichen Empfang, beide eroberten Langbroich im Sturm.

Nach stimmungsvoller Proklamation und dem Prinzenpaarlied war noch lange nicht Schluss. Die Dorfspatzen übernahmen schließlich das Kommando.

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