Nachwuchs der Feuerwehr: Schnelles und präzises Handeln gefordert

Von: Breberen
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Gangelt. Nachdem im ersten Teil der Grundausbildung eher theoretische Kenntnisse vermittelt wurden, stand nun für die Nachwuchskräfte der Feuerwehr Gangelt endlich „richtige“ Feuerwehrarbeit auf dem Lehrplan.

Schläuche rollen, Knoten und Stiche üben, Fahrzeuge stabilisieren, Einsatzstellen absichern und immer wieder Schläuche rollen. Dabei wurde oftmals auch der Ehrgeiz der Teilnehmer geweckt, indem schnelles und präzises Handeln mit einer Verlängerung der Pause belohnt wurde.

„Feuerwehr besteht nicht daraus, als Held Kinder aus brennenden Häusern zu retten, Feuerwehr bedeutet vor allem viel Arbeit und Teamgeist für die Sache“, sagte Ausbilder Tim Breickmann zu den Nachwuchskräften. Dass sich die Löschgruppen auf ihre neuen Kameraden freuen können, wurde jedem der Ausbilder in den 80 Unterrichtsstunden schnell bewusst. Spürbar war, dass vielen Nachwuchskräften Feuerwehr im Blut liegt.

Eigene Familie eine gute Quelle

Neben der Jugendfeuerwehr ist die eigene Familie eine gute Quelle, um Nachwuchskräfte zu gewinnen. So ist es nicht verwunderlich, dass viele über das Elternhaus zur Feuerwehr gekommen sind. Wehrleiter Günter Paulzen konnte sich besonders darüber freuen, dass sein Sohn Dennis sich ebenfalls dem Dienst am Nächsten verpflichtet hat und nun ein vollwertiges Mitglied der Löschgruppe Stahe-Niederbusch ist.

Dass Florian van der Zander in die Fußstapfen seines Vaters tritt, war bereits am Taufbecken klar. Nach einer Wette stand bei ihm die komplette Feuerwehr als Taufpate in der Kirche bereit. „Wir haben viele aufgeweckte Teilnehmer dabei, wobei wir die meisten ja bereits aus dem ersten Teil der Grundausbildung kennen“, sagte Lehrgangsleiter Brandinspektor Rainer Titz.

Großer Schritt gemacht

Für die Teilnehmer ist mit dem Ende der Modulausbildung ein großer Schritt gemacht, dennoch stehen bis zum Ende der Grundausbildung noch einige Unterrichtseinheiten bevor. Als nächstes geht es für die Teilnehmer mit dem Sprechfunker- und dem Atemschutzgeräteträgerlehrgang weiter.

Zur Abschlussprüfung am vergangenen Samstag war neben der Wehrführung auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Gottfried Mannheims aus Übach-Palenberg angereist. Er konnte den folgenden elf Teilnehmern ihre Urkunden überreichen:

Nicolaes Baeten (Löschgruppe Stahe-Niederbusch), Christopher Drießen , Robert Gossen (Langbroich-Harzelt), Philipp Laumen , Christian Meiritz (Gangelt), Philipp Mertens (Langbroich-Harzelt), Dennis Paulzen (Stahe-Niederbusch), Robin Rulands , Patrick Steinmetz (Gangelt), Niklas Velraeds (Hastenrath) und Florian van der Zander .

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