Übach-Palenberg - Nach Rap am Gleis Rap am Pool?

Nach Rap am Gleis Rap am Pool?

Von: mabie
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Viel Gestik und ausgefeilte Sprachkunst kennzeichneten die Künstler wie hier „Sick Boy“ aus Dortmund, die beim ersten „Rap am Gleis“ zu Gast waren. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Eine Premiere, die gleich so gut ankommt, dass die nächste Veranstaltung schon in Planung ist, gibt es nicht immer. Beim ersten „Rap am Gleis“ im Städtischen Jugendzentrum am Palenberger Bahnhof war das aber gleich der Fall.

Die Geschichte der Show mit den Beats und den Sängern ist eigentlich schnell erzählt. „Es gibt viele Rapper hier bei uns in der Gegend“, sagt Organisator Sebastian Langgusch, der sich mit seinem Partner Marko als „Lil’N’Soul“ längst einen Namen in der heimischen Szene gemacht hat.

Über die Reihe „Rock am Gleis“, die an gleicher Stelle immer wieder seit Jahren ein großes jugendliches Publikum begeistert, kam die Idee, etwas Ähnliches auch für die Freunde des Hip Hop zu machen. Und dabei hängen die Macher die Latte gleich ganz hoch, „denn wir haben hier gute Rapper aus ganz Deutschland vereint“, wie der 23-Jährige sagt.

Aus Köln und Dortmund

Aus Köln, Dortmund und auch Übach-Palenberg kamen beispielsweise die Musiker, die sich auch von anderen gemeinsamen Auftritten oder Konzertbesuchen kennen. So kam ein illustres Line-Up unter anderem mit „The N & Rezah“, „Ricco“, „Shadow“, „Sick Boy“ und „Dozino & Kesko“ zusammen, das an einem Konzertabend für richtig Laune im zum Mehrgenerationenhaus (MGH) gehörigen Jugendzentrum sorgte. „Zufrieden bin ich auf jeden Fall, es hätten vielleicht ein paar mehr Leute kommen können“, sagte Sebastian, der aber schon seine Augen auf die kommenden Projekte gerichtet hat.

So denkt er beispielsweise auch an ein Format, das dem bekannten „Summer Jam“ ähnlich beispielsweise auf dem Freigelände des Ü-Bades stattfinden könnte. „Rap am Pool“ ist der Arbeitstitel, was aber nicht so bleiben muss.

Was aber auf jeden Fall so bleibt, ist die positive Stimmung des Abends und der Menschen, die sich für Rap und Hip Hop begeistern. Denn zu zeigen, dass Hip Hop nichts mit einer von manchen Menschen gerne als „asozial“ abgestempelten Szene zu tun hat, ist den Machern auch wichtig. Und da passt auch ins Bild, dass der 23-Jährige gerne noch seinen Gesangslehrer Peter Fröschen grüßen will. Der wird dann sicherlich nicht nur geehrt sein, sondern könnte auch als Ehrengast bei einer kommenden Rapveranstaltung in Übach-Palenberg einen tollen Tag mit viel Kunst und Musik genießen.

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