Nach einem Ausrutscher endlich wieder in der A-Liga am Ball

Von: agsb
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Die Rhenania aus Immendorf schaffte den Aufstieg in die Kreisliga A und möchte hier eine gute Rolle spielen. Foto: agsb

Geilenkirchen-Immendorf. „Der Verein gehört in die Kreisliga A“, sagt Trainer Peter Kerber und blickt da schon zur Statistik. Der Abstieg aus der A-Liga in der Saison 2014/15 wird als Ausrutscher in der Vereinshistorie angesehen, spielte Rhenania Immendorf in den vergangenen 20 Jahren mehr als 15 Jahre in der Kreisliga A, zwei Jahre sogar in der Bezirksliga.

Der 49-jährige Trainer übernahm nach dem Abstieg 2014/15 die Mannschaft und hatte da schon klare Ziele. Zuvor agierte der fränkische Schwabe zehn Jahre als Trainer bei der SG Gangelt-Hastenrath und sah die Zeit für einen Wechsel.

In Immendorf startete der Coach bei null, Rang vier gleich im ersten Jahr war mehr als ein Erfolg. Scheint der Coach äußerlich als harter Hund, so waren die Verantwortlichen bei der Rhenania sich sicher: „Er ist genau der Richtige“. Dabei war die Spielerdecke im ersten Jahr dünn, der Coach musste sogar selbst einige Male ran.

Und dann wurden Nägel mit Köpfen gemacht, das Team wurde nicht nur in der Breite besser aufgestellt. Das Spielsystem und die Handschrift des Trainers waren schnell unverkennbar. Wobei Peter Kerber die Mannschaft lobt, steht mehr als eine Gemeinschaft und eine sehr gesunde Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern auf dem Platz.

Besonders beeindruckt zeigte sich Kerber, dass die Routiniers im Kader die jungen Spieler unterstützen. So war Immendorf an sich der klare Aufstiegsfavorit.

Das Team rappelte sich auf

Dabei begann die Saison alles andere als erfreulich, Rhenania stand auf Rang 16. Aber das Team rappelte sich auf und wurde mit und mit mehr zur Einheit. Am 8. Spieltag war es soweit, die Rhenania stand auf Rang eins und hielt diesen Platz bis zum Ende. Der Jubel über den Aufstieg war natürlich riesig und wurde im Verein frenetisch gefeiert.

Die Bilanz von 20 Siegen, drei Remis und drei Niederlagen kann sich sehen lassen. Das Team glänzte besonders in der Offensive auch durch Altstars wie Matthias Rehberg im Kader. Rehberg unterstützte den Trainer, war und ist auf dem Platz der verlängerte Arm des Trainergespanns. Bester Torschütze war Oliver Heuter mit 15 Toren.

Mit 79:28 Toren spricht die Torbilanz auch für die Rhenania. Die Verantwortlichen im Club machten in Sachen Neuverpflichtungen weiter Nägel mit Köpfen. Einstige Spieler der Rhenania wie Alex Kochs (VFL Übach-Boscheln) und Bamidele Mesioye (FC Heinsberg-Lieck) wurden zurückgeholt, dazu kommt von Fortuna Beggendorf mit Philipp Stollenwerk ein sehr talentierter Linksfuß.

Tim Steinbusch greift nach seinem Kreuzbandriss wieder an. Verzichten muss die Rhenania derzeit auf die Langzeitverletzten Henning Heutz und Florian Thelen. Oliver Heutz setzt wegen Examensvorbereitungen vorerst aus.

„Wir haben eine eingespielte Mannschaft“, sieht Peter Kerber viel Quantität und Qualität im Team.

Angst hat die Rhenania vor der Kreisliga A nicht, wobei das Ziel Klassenerhalt als oberstes Ziel gilt. Trainer Kerber ist sich sicher, schnell die notwenigen Punkte gegen den Abstieg zu holen. Den Schwung, besonders aus der Rückrunde, will das Team gleich mitnehmen – alle im Club freuen sich auf die kommende Spielzeit.

Neuer Sportplatz gewünscht

In der Vorbereitung gibt die Rhenania richtig Gas, das Trainingslager auf der Nato-Air-Base im August kurz vor dem Saisonstart sorgte schon im Vorjahr für weiteren Teamgeist und soll erneut nicht nur Schweiß bringen.

Trainer Peter Kerber freut sich, mit Stefan Schröder einen Co-Trainer gefunden zu haben, der derzeit das Training leitet. Er selbst befindet sich in Urlaub. Und wenn die Sache mit dem neuen Sportplatz funktioniert, würden alle im Club noch freundlicher strahlen. Der Sportplatz der Rhenania ist im hinteren Spielbereich sehr „wasseranfällig“, bei Starkregen entsteht hier eine Sumpflandschaft. Etliche Spiele konnten nicht auf dem Platz ausgetragen werden, der Kommunalpolitik ist das Problem bekannt.

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