NABU lindert die „Wohnungsnot” der Turmfalken

Letzte Aktualisierung:
turmfalke_bu
Michael Horrichs von der Biogasanlage und Franz Oschmann (l.) vom Naturschutzbund (NABU) haben einen Nistkasten für Turmfalken angebracht. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Die Turmfalken leiden unter „Wohnungsnot”. Deshalb ist man derzeit bei der örtlichen NABU-Gruppe, dem Naturschutzbund Deutschland, damit beschäftigt, Nisthilfen anzubieten.

Die Turmfalken bauen kein eigenes Nest, ihre Brutplätze sind rar und deswegen auch oft hart umkämpft. Heute sind oft die Zugänge zu Kirchtürmen, größeren Gebäuden, Stallungen und anderes mehr verriegelt. Neubauten und sanierte Gebäude sind nahezu hermetisch verschlossen.

Wie bei den vorherigen Projekten der NABU-Gruppe - „Artenschutz durch künstliche Nisthilfen speziell für Höhlen- oder Halbhöhlenbrüter” (Eisvogel, Steinkauz, Waldkauz, Hohltaube, Gartenrotschwanz, Trauerschnäpper, Fledermaus) - versucht man dem Turmfalken durch spezielle Nistkästen zu helfen. So muss der NABU einmal mehr menschengeschaffene Mängel in der Natur ausgleichen.

Für den „Vogel des Jahres 2007” sind bisher am Hauptschulgebäude in Gangelt, an der Windmühle in Breberen, an einigen höheren Bäumen im „Natur- und Landschaftspark Rodebach/Rode Beek” wie auch jetzt an der Biogasanlage der Gangelter Einrichtungen Kästen für die Turmfalken angebracht worden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert