Musikalische und kulinarische Genüsse in der Lohnhalle

Von: Markus Bienwald
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Die Big Band „Jazzli(f)ve)“ der Kreismusikschule sorgte in der ehemaligen Lohnhalle des CMC in Übach-Palenberg für einen schwungvollen Start in den Sonntag. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Nicht zum ersten Mal überzeugte am Sonntagvormittag die gelungene Verbindung kulinarischer und musikalischer Genüsse mit der Big Band der Kreismusikschule. So hatte das treffenderweise „Jazzli(f)ve)“ getaufte Ensemble unter der bewährt hervorragenden Leitung von Rainer Tegtmeyer sich auf die Fahnen geschrieben, die Gäste gleich zweifach zu verwöhnen.

Punkt eins: das gemeinsame Frühstück war bei familientauglichem Preis ein echter Renner, auch wenn die tropischen Temperaturen in der früheren Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums (CMC) vielleicht ein wenig zu hoch waren.

Punkt zwei: die musikalische Darbietung gelang den Damen und Herren ganz in Schwarz vorne auf der Bühne im CMC ganz hervorragend.

20 Titel

Denn in knapp 20 Titeln bewiesen sie nicht nur ein glückliches Händchen bei der Auswahl der zur ersten Mahlzeit des Tages passenden Musik. Sie zeigten auch, dass ein breites Repertoire nicht zwingend dazu führen muss, irgendwelche klanglichen Abstriche zu machen.

Mit Wucht und Kraft spielten sich die Bandmitglieder schon beim ersten Titel „Gonna Fly Now“, bekannt aus den Filmen der „Rocky“-Reihe, frei und in die Herzen der Gäste. Dass nicht nur Klassiker wie das getragene und beinahe hypnotische „Caravan“ sich wie von selbst als Ohrwurm für einen gelungenen Sonntag eignen, bewies der Griff zu moderneren Kompositionen wie „Moves like a jagger“.

Vokalistinnen

Damit auch die gesangliche Seite nicht zu kurz kam, hatte Rainer Tegtmeyer mit Johanna Ansey und Aradhana Grunenberg gleich zwei ausgezeichnete Vokalistinnen dabei, die sich mit Titeln wie „I got You under my skin“ oder „What a Difference a Day makes“ in der Erinnerung der begeisterten Gäste einen Ehrenplatz ersangen.

Das galt übrigens für das gesamte musikalische Programm, denn ob die Musiker nun den „Highway to Hell“ beschritten, ihre Instrumente mit „Mamma Mia“ bestückten oder sich der „Summertime“ am Ende des Sommers hingaben, war egal.

Die Spielfreude stimmte, und da auch der Gaumenschmaus dank guter Cateringwahl passte, blieb Gerda Mercks als Leiterin der Musikschule nur ein Fazit: „Eine sehr gelungene Veranstaltung“.

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