Übach-Palenberg - Musikalische Gartenparty und Kabarett am Carolus-Magnus-Gymnasium

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Musikalische Gartenparty und Kabarett am Carolus-Magnus-Gymnasium

Von: Johannes Gottwald
Letzte Aktualisierung:
Der Unterstufenchor des Carolu
Der Unterstufenchor des Carolus Magnus-Gymnasiums vor dem Einsatz beim Konzert. Foto: Gottwald

Übach-Palenberg. Das Schuljahr 2011/12 neigt sich mittlerweile dem Ende zu. Nicht nur in den Zeugnissen wird dann eine Zwischenbilanz gezogen, es ist auch eine günstige Gelegenheit, den gegenwärtigen Leistungsstand öffentlich zu präsentieren. So gestaltete zuletzt das Carolus-Magnus-Gymnasium ein abendfüllendes Konzert im Pädagogischen Zentrum.

Im Gegensatz zum St.-Ursula-Gymnasium in Geilenkirchen, wo man kürzlich den Unterstufenchor erleben konnte, waren in diesem Falle sämtliche Chor- und In­strumentalgruppen der Schule beteiligt. Zunächst führte der erfreulich große Unterstufenchor mit den zwei beschwingten Schlagern „Fireflies” und „Yellow Submarine” in das Programm ein.

Dann folgte ein Auftritt des Orchesters der Jahrgangsstufen 5 und 6, bei dem vor allem der Beatles-Song „Yesterday” hervorzuheben war. Hier kamen die Holz- und Blechbläser sehr schön zur Geltung.

Für viel Beifall und amüsierte Stimmung sorgte im Übrigen ein kabarettistischer Auftritt von Christoph Schlagenhof, der überaus realistisch die alltäglichen Abenteuer eines Gymnasiallehrers auf dem Weg zur ersten Unterrichtsstunde darstellte.

Mit fünf Stücken aus dem „Sommernachtstraum” von Felix Mendelssohn-Bartholdy konnte das Kammermusik-Ensemble unter der Leitung von Gertrud Schmidt aufwarten. Zwar zeigten sich beim einleitenden „Notturno” noch einige klangliche Unsicherheiten, aber der „Auftritt der Rüpel und Elfen” gelang schon tadellos, und beim nachfolgenden „Elfenlied” trat auch die Klasse 5c aus dem Vorhang heraus und bildete einen zart-romantischen Geisterchor, der danach auch „Zettels Lied” ebenso sicher und gekonnt anstimmte. Beim abschließenden „Rüpeltanz” musizierte das Kammermusik-Ensemble dagegen wieder allein.

Einen kurzen, aber besonders gelungenen Auftritt hatte Niklas Trockel, der auf der Gitarre mit dem Bourée aus der Lautensuite BWV 996 von J. S. Bach sein schon beachtliches Können unter Beweis stellte. Der große Applaus war durchaus berechtigt; erst vor einigen Wochen hatte Niklas Trockel beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert” den ersten Preis errungen.

Im Gegensatz zum Unterstufenchor bildete der Mittelstufenchor nur eine kleine Gruppe; trotzdem konnte auch dieses Ensemble unter der Leitung von Gertrud Schmidt überzeugen. „Tears in Heaven” erklang leise bewegt und dezent, ebenso das ausgedehnte Medley „Mamma mia”, worin zahlreiche Schlager der Gruppe „Abba” auftauchten, zuletzt das bekannte „Waterloo”. Zudem verstanden es die Schüler auch, auf ebenso originelle wie wirksame Art, Werbung zu machen: Mit einem rasanten und sehr bühnenwirksamen Sketch wurde auf den bevorstehenden Literaturabend hingewiesen, der in der kommenden Woche stattfinden soll.

Und auch Christoph Schlagenhof durfte noch ein weiteres Mal seinen durchschnittlichen Schulalltag satirisch en Revue passieren lassen.

Der letzte Auftritt vor der Pause gehörte der Bigband unter Leitung von Thomas Cleef. Gleich der einleitende „Chatanooga Choo Choo” von Glenn Miller rief großen Applaus hervor, ebenso fulminant gelangen auch „Take the ,A Train” von Duke Ellington und „On the Sunny Side of the Street”, in dem Vanessa Kather ein tolles Gesangssolo hinlegte.

Im wesentlich kürzeren zweiten Teil des Konzertabends konnte sich zunächst noch einmal der Unterstufenchor mit dem „Lama” und der Feriensamba” präsentieren, dann ließen die Oberstufenchöre unter Leitung von Silke Peters eine bunte Serie von teils ruhigen, teils rhythmisch erregten Nummern aus der „West Side Story” von Leonard Bernstein vorüberziehen. Besonders war hier das bekannte „America” hervorzuheben.

Den letzten Glanzpunkt des Abends setzte wieder die Bigband, die man zweifellos als das beste musikalische Aushängeschild des Carolus-Magnus-Gymnasiums bezeichnen darf. Die „Garden Party” und „Sussudio” entfalteten sich überaus prächtig, beim „Mercy” trat mit Du Trang Nguyen nochmals eine gute Solistin in Erscheinung. Das abschließende Medley „Best of Blues Brothers” rief am Ende stürmische Ovationen hervor, worauf noch eine Zugabe gegeben wurde.
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