Musik im Dienst der guten Sache

Von: mabie
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„Lenz, des Himmels Gabe, kommÉ” hieß es an der Querflöte für Elena Küsters (l.) und Brigitte Jansen beim Konzert in der evangelischen Kirche in Geilenkirchen-Hünshoven. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Zehn Jahre währt nun schon die feste Verbindung der Evangelischen Kirche im Rheinland zum Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) im russischen Pskow. Anlass genug für die evangelische Kirchengemeinde Geilenkirchen-Hünshoven, ein Benefizkonzert zu veranstalten.

Zwar fanden sich dazu am Donnerstagnachmittag nur rund 20 Gäste ein, doch die konnten großartige Musik in der Kirche an der Konrad-Adenauer-Straße genießen.

Vor allem Klassik war zu hören, vorgetragen von jungen Musikeleven, die meist von ihren Lehrern begleitet wurden. So spielte Alina Sebastian gemeinsam mit Lehrerin Roswitha Brüß beispielsweise das eindrucksvolle „Andante” aus den „Jahreszeiten” von Joseph Haydn. Dies war gleichzeitig auch das Stück, aus dem viele verschiedene Musiker einzelne Kompositionen zu Gehör brachten.

Elena Küsters, begleitet von Brigitte Jansen, spielte auf der Querflöte „Lenz, des Himmels Gabe, komm”, Ina Backwinkler zeigte sich am gleichen Instrument bei „Schon eilet froh der Ackermann” von ihrer besten Seite und Sara Simons intonierte unter anderem „Sei mir gnädig, milder Himmel”, ebenfalls auf der Querflöte.

Die „Nocturne” in cis-moll von Chopin bildete mit Shion Maggio am Klavier den glanzvollen Schlusspunkt des ersten Teils. Zwischendurch berichtete Pfarrer Thomas Bergfeld über die Arbeit mit den Kindern von Pskow.

Dort wurde 1993 das HPZ mit 50 Plätzen für geistig und schwer mehrfach behinderte Schülerinnen und Schüler in Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Wassenberg eröffnet. Inzwischen hat sich die Anlage mehrfach erweitert und aktuell 42 Projekte werden von der „Initiative Pskow in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR)” unterstützt.

Inzwischen zählt die Initiative 315 Mitglieder, die sich persönlich wie finanziell engagieren. Passend zum Ziel des musikalischen Nachmittags, eröffnete Jeanette Kassaye den zweiten Teil des Konzerts mit dem russischen Volkslied „Sascha”.

Klassik wie Evergreens mischten sich in diesem Part und sorgten bei den Gästen für viel Begeisterung. Dazu trugen vor allem auch die Darbietungen des Klavierduos Katharina Wilbrand und Nora Draymann bei.

Aber auch der musikalische Wunsch „Wonderful World” von Jana und Laura Dohmen blieb den Besuchern noch lange im Ohr.
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