„Musik im Advent“: Kirchenchor St. Rochus beigeistert Publikum

„Musik im Advent“: Riesiger Aufwand für gigantisches Konzerterlebnis

Von: Markus Bienwald
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Ein beeindruckendes Bild, optisch wie klanglich, lieferte der Kirchenchor St. Rochus Scherpenseel bei seinem diesjährigen Weihnachtskonzert in der Kirche ab. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Nicht nur große Namen, große Städte oder ganz berühmte Leute können für einzigartige Momente bei Live-Konzerten sorgen. Es sind sehr oft auch die Musikanten aus der Heimat, die sich mit riesigem Aufwand und unendlich viel Geduld bei der Auswahl der Stücke und in der Probenarbeit bei der Aufführung als wahre Meister ihres Fachs beweisen.

So war es zum wiederholten Male auch beim Weihnachtskonzert des Kirchenchores St. Rochus in Scherpenseel zu erleben. Die Sängerinnen und Sänger unter der Gesamtleitung von Michael Sieprath zeigten im mit begeisterten Besuchern prall gefüllten Kirchenschiff, was sie alles können. Und das war viel, denn das mit „Musik im Advent“ überschriebene Programm barg so einige genussreiche Perlen.

Stimmgewaltiges Ensemble

Dazu hatte sich das stimmgewaltige Scherpenseeler Ensemble noch klangvolle Unterstützung durch ein Bläsersextett mit Richard Barwinski, Dieter Kasper (beide Trompete), Norbert Preuth, Roger Ploumen (beide Tenorhorn), Clemens Nikodemus (Posaune) und Markus Mevissen (Tuba) geholt. Wer die sechs Musikanten bei der ebenfalls sehr beliebten Privat-Musikkapelle Scherpenseel verortete, lag sicherlich nicht falsch.

Dazu gesellten sich das Streichquartett mit Martina Blömer (erste Violine), Rebekka Zachner (zweite Violine), Lisa Smykalowa (Viola) und Antje Renner (Violoncello), sowie Yvonne Schabarum (Oboe) und Marius Köpf an der Orgel.

Gemeinsam brachten die Musiker beispielsweise mit dem „Concerto a cinque“ (op.9/2) in d-moll von Albioni und dem „Allegro e non presto“ den passenden klanglichen Glanz in die perfekt vorbereitete Kirche. „Im Dunkel naht die Weihnacht“, „Freu‘ dich, Erd‘ und Sternenzelt“ oder auch „Uns ist geborn ein Kindelein“ gaben danach geschmackvolle und bestens dargebotene Beispiele für hochmusikalische Weihnachtskost.

Gäste singen mit

Besonders dürfte den Gästen das brillante „Ehre sei Gott in der Höhe“ mit seinen sechs vierstimmigen Hymnen aus der Feder von Silcher im Ohr geblieben sein. Aber auch das beinahe schon dahingehauchte, aber dennoch traumhaft intonierte „O Kindelein zart“ und der „Lobgesang zur Weihnacht“ fand seine Fans unter den restlos begeisterten Besuchern.

Dass sich mit Theo Ortenstein nicht nur ein Sänger, sondern auch ein begnadeter Erzähler ins bestens ausgewogene Programm schob, war da sicherlich schon ein bisschen das Sahnehäubchen auf einem unvergesslichen Abend. Um dem Genuss letztlich noch die wohlverdiente Krone aufzusetzen, verwandelte sich das Kirchenschiff zum Abschluss des Abends noch in ein vielstimmiges Sängermeer. Denn beim Klassiker „O du fröhliche“ durften die Gäste dank des eigens im Programmheft abgedruckten Textes mit fester Stimme ihren Teil zu einer traumhaften klanglichen Einstimmung auf das anstehende Weihnachtsfest beitragen.

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