Geilenkirchen - Musik, die ohne große Technik auskommt

Musik, die ohne große Technik auskommt

Von: mabie
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„Quod Libet” spielten auch beim Konzert in der Aula der Städtischen Realschule in Geilenkirchen ihrer Philosophie gemäß nur Stücke, die ihnen auch selbst gefallen und überzeugten damit mindestens ebenso wie die zweite Band des Abends, „Beets´n´Berries”. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Nun gut, das Auditorium war nicht ganz gefüllt. Aber Musik und Stimmung waren bestens, als im Rahmen des Kulturprogramms der Stadt Geilenkirchen und präsentiert von der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg die beiden Bands „Quod Libet” und „Beets´n´Berries” in der Aula der Städtischen Realschule am Gillesweg aufspielten.

Den Beginn machten die Musiker von „Quod Libet”. „Quod libet” heißt so viel wie „Wie es beliebt” und ist der Name der Gruppe, der gleichzeitig auch Programm ist. Denn die Band spielte nur das, was auch ihnen selbst gefällt. Dazu brauchen sie keine großartige Technik, nur das Nötigste wird eingesetzt, um möglichst nah an den Instrumenten, möglichst nah an purer Musik und damit sehr nah am Hörer zu sein. Auch Bühnenshows sind nichts für die im Wegberger Raum beheimateten Musiker.

Reich gefülltes Repertoire

Dafür greifen sie ins reich gefüllte Musikrepertoire der vergangenen Jahrhunderte. Kein Musikstil blieb ihnen fremd.

Vor allem die irisch angehauchten Musikstücke zu Beginn des tollen Konzertabends fanden viele begeisterte Stimmen. Traditionals wie „Lannigans Ball” oder auch „Peggy Gordon” von der Geschwisterband „The Corrs” fanden im leichten, beschwingten wie livehaftigen Gewand von „Quod libet” leicht den Weg in die Gehörgänge. Und dort blieben sie auch, denn Kathrin Jentgens (Flöten/Gesang), Gabi Lindholm (Gesang/Gitarre), Wolfgang Schaffrath (Gitarre/Gesang), Stefan Bimmermann (Tasteninstrumente), Johannes Jentgens (Bass/Gitarre/Gesang) und Thomas Jentgens (Schlagzeug, Percussion) fanden an diesem Abend sicherlich neue Anhänger und begeisterten alte Fans. „Beets´n´Berries” haben schon durch viele Konzerte in der Region ihren typischen „unplugged”-Stil bekannt gemacht.

Zu Gänsehaut gerührt

Wie die erste Band des Abends wollen die Musiker möglichst wenig Technik zwischen sich und ihr Publikum bringen. Klare Arrangements, die nicht unnötig mit künstlichen Sounds überfrachtet werden, sind dabei Pflicht. Und durch die Reduktion bekannter Songs auf das Wesentliche, entstehen stilvolle Lieder, die auch die Gäste in Geilenkirchen mit einer Gänsehaut berührten.

Das Repertoire umfasste eine Schau auf aktuelle Pop- und Rocksongs, Klassiker und auch eigene Kompositionen, die stets aufs Neue zu begeistern wussten.

Ralf Hintzen (Piano/Gesang), Natascha Wenrich (Gesang), Norbert Winzen (Gitarre/Gesang), Bernd Birkmann (Percussion) und Achim Wehrmann (Bass) überzeugten auf ganzer Linie und hatten sich, wie schon „Quod Libet”, den Beifall und Jubel des begeisterten Publikums redlich verdient.
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