Musicclub Outbaix „wegen Umbaus" vorerst geschlossen

Von: das
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In der Stadionstraße sind die Rolläden am Musicclub runtergelassen. Aufgrund von Umbaumaßnahmen sei geschlossen, sagt Inhaber Karl Jentgen. Den morgigen Donnerstag hat sich aber schon das städtische Gymnasiums für die Vorabi-Fete im „Outbaix“ reserviert. Foto: Danielle Schippers
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Übach-Palenberg. Seit Tagen herrscht in Übach-Palenberg und auch über die Stadtgrenzen hinaus Verwirrung um die Zukunft des „Outbaix“, dem Musicclub, ehemals Tatort. Konzerte für diese Adresse sind abgesagt. Die Auftritte finden nun in der Rockfabrik statt. Doch Fritz Knizia, Urgestein des Outbaix, organisiert auch diese Konzerte in der Borsigstraße.

Bei mehr als 600 Veranstaltungen in den 1980er und 90er Jahren gab es diese Konstellation schon einmal. Mit Bands wie den Toten Hosen, der Bloodhound Gang, Fury in the Slaughterhouse, In Extremo, Dog Eat Dog, Element of Crime und unzähligen mehr holte Fritz Knizia internationale Künstler in die Disco, die mit ihren Platzmöglichkeiten gut für Konzerte ausgelegt ist. Schon am kommenden Freitag wird Simon Philips, britische Schlagzeuger von Toto, mit seiner eigenen Band auftreten.

Dieses Konzert war zunächst im Outbaix geplant, es waren sogar schon Karten verkauft worden. Die bei Online-Vorverkaufsstellen erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit. Diese Tatsache hat viele Stammgäste des Outbaix verunsichert, da dort alle anderen Konzerte bis Ende Dezember, laut Ticket-Vorverkaufsstellen, abgesagt sind.

Ziemlich plötzlich und ohne Ankündigung scheint das Outbaix in Übach-Palenberg geschlossen worden zu sein. Besitzer Karl Jentgen betont jedoch auf Nachfrage, dass es sich nur um Umbaumaßnahmen handele, die mehr Aufwand mit sich brächten als geplant. Seiner Aussage nach wird am Donnerstag, 7. November, mit der Vorabi-Fete des Carolus-Magnus-Gymnasiums Neueröffnung gefeiert. Danach soll laut Karl Jentgen der Betrieb in der Traditionskneipe mit geänderten Öffnungszeiten und neuem Konzept weitergehen. Homepage und Facebook-Seite sowie der Kartenvorverkauf für Konzerte sollen überarbeitet worden und dann abrufbar sein.

Geschätzte Zusammenarbeit

Unabhängig von den abgesagten Konzerten im Outbaix wollten viele Bands auf die Zusammenarbeit mit Fritz Knizia nicht verzichten. Die Aachener Phil-Collins-Coverband Band „Invisible Touch“ beispielsweise spielte in den vergangenen Jahren gut besuchte Konzerte im Outbaix. „Wir freuen uns sehr, dass wir weiterhin von Fritz gebucht werden und sind gespannt auf das Konzert in der Rockfabrik im Februar“, sagt dazu Horst Schippers, Schlagzeuger der Band.

Astrid Spiertz, die gemeinsam mit ihrem Mann Albert die Rockfabrik besitzt und betreibt, schaut positiv in die musikalische Zukunft ihrer Disco in der Borsig­straße. „Wir sind froh, mit Fritz einen vertrauenswürdigen Mann gefunden zu haben, der weiß, was er tut und unseren Gästen so die Live-Konzerte in Übach erhalten bleiben.“ Auch Knizia selber, der im Sommer das Outbaix verlassen hat, sieht die Entwicklung positiv: „Ich finde es zwar unendlich schade, dass das Outbaix zu hat. Aber wir werden jetzt hier in der Rockfabrik den Leuten wieder rockige Unterhaltung bieten – praktisch ,Back to the Roots‘.“

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