Geilenkirchen - „Music for a merry christmas“: Am Ende dürfen alle singen

„Music for a merry christmas“: Am Ende dürfen alle singen

Von: Markus Bienwald
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Eine beeindruckende Klangkulisse wussten die Sänger und Musikanten vom Bischöflichen Gymnasium St. Ursula bei ihrem „Music for a merry Christmas“ zu produzieren. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Musik hat und hatte am Bischöflichen Gymnasium St. Ursula am Geilenkirchener Markt schon immer einen hohen Stellenwert. Das bewiesen nun auch das Orchester und der Kammer- und Jugendchor der Schule, die bei ihrer „Music for a merry Christmas“ nicht nur durch die tolle Akustik der früher als Kapelle genutzten Aula überzeugten.

Auch die Songauswahl stimmte, wenngleich sie entgegen des Konzerttitels eher international denn rein Englisch ausgelegt war. Einen feurigen Auftakt versprach da schon Händels Ouvertüre zur „Feuerwerksmusik“, die gleich eine Nagelprobe für das Orchester war. Mit Bravour bestanden die Musiker danach auch die weiteren Anforderungen wie das französische Lied „Noel“ oder „Trumpet Voluntary“.

Nicht nur rein den gebräuchlichen Weihnachtsliedern verpflichtet zeigte sich das weitere Programm. Mit Titeln wie „Christmas Lullaby“ oder „Gentle Voice“, von den Chören abwechselnd und auch gemeinsam mit den Musikern gesungen und gespielt, verstanden es die Auftretenden, die Menschen mit ihrer Musik einzunehmen, und ihnen eine musische Ruhepause kurz vor dem Jahresende zu bescheren. Dazu gehörten auch Duette wie „Morgenstimmung“ aus Griegs „Peer Gynt Suite Nr.1“ mit Clara Heil und Deborah Machnik, die hier auch das musikalische Arrangement übernahm.

Zweites Beispiel für gelungene Musik von zwei Akteuren war „Berceuse“ mit Clara Heil und Thomas Gottschalk. Doch auch die Weihnachtsklassiker aus dem englischsprachigen Raum kamen nicht zu kurz. So sang beispielsweise Tanja Sakowski mitreißend über „Chestnuts Roasting in an Open Fire“, und das Orchester nahm mit „Jingle Bells“ so richtig Fahrt auf.

Bevor allerdings die begeisterten Besucher ihren furiosen Schlussapplaus leisten konnten, waren auch sie gefragt. Denn „O du fröhliche“ klang zusammen mit allen Stimmen auf der Bühne und aus dem Zuhörerraum einfach am besten.

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