Muhrepenn lassen es so richtig krachen

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
9434241.jpg
Beim Tanz der Breberener „Thunderbirds“ kam das Festzelt richtig in Schwung. Foto: mabie
9434553.jpg
Zum dritten Mal schwang Prinz Kalle I. (Hinz) das Zepter und ließ sich auch am Jubiläumsabend von den Schottenröcken der „Braven“ unterstützen. Foto: mabie

Gangelt. Ein kurzer Blick auf das Jubiläumsprogramm der Karnevalsgesellschaft (KG) Muhrepenn aus Gangelt zeigt im viermal elften Jahr des Bestehens ein echtes Marathonprojekt. Darauf war auch Präsidentin Monika „Mön“ Rademacher gefasst, die im eigens gelegten Festzelt am Gangelter Schulzentrum nicht nur eine tolle Stimmung empfing.

Und „Mön“ und die ihren machten ihre Sache ausgezeichnet, obwohl die Nervosität angesichts der Stargäste am Abend recht groß gewesen sein dürfte.

Nicht Bürgermeister Bernhard Tholen, nicht Ortsvorsteher Gerd Schütz und nicht die vielen befreundeten Vereine, sondern der genaue Blick von Präsidentenlegende Willi Babels machte den Jubiläumsabend so besonders. Doch „Babels Will“ durfte sich genüsslich zurücklehnen und am Ehrentisch nicht nur ein ausgesucht jeckes Programm genießen. Er freute sich auch über einen Blick der amtierenden Präsidentin in die Geschichtsbücher der 1971 gegründeten KG.

Da gab es Erinnerungen an das letzte Prinzenpaar der KG, Olaf und Sandra Krause, aber auch einen Blick auf die Prinzen Kurt und Uwe, die sich einen reinen Frauen-Elferrat gönnten. „Sie haben es sichtlich genossen, die Hähne im Korb zu sein“, meinte Mön Rademacher augenzwinkernd. Und mit einem verschmitzten Lächeln machte sie auf die erste Prinzessin aufmerksam, die in den Reihen der Muhrepenn für Stimmung sorgte.

Vor gut sieben Jahren war das noch so ungewöhnlich, dass damals selbst im Fernsehen darüber berichtet wurde. Und an diesem Abend stand just die Prinzessin von damals als Präsidentin Rademacher vor dem Publikum und brachte das Zelt zum Überkochen.

Dafür sorgte sicherlich auch der Auftritt von Prinz Karl-Heinz „Kalle“ Hinz I., der zum dritten Mal das Zepter schwingen darf in dieser Session. Begleitet wurde er wie immer von den „Braven“, den Gangelter Jungs mit Schottenrock, die mit Musik und Stimmung ihr kleineres Jubiläum feierten. Schließlich sind sie mit zweimal elf Jahren halb so alt wie die KG Muhrepenn.

Zu Ehren der Gäste und zum Wohlgefallen aller Besucher, die gerne ihre Kameras arbeiten ließen, tanzten die exzellent aufgelegten „Roten Funken“, die sich noch eine Zugabe erspielten. Nicht minder schwungvoll und mit viel Fantasie in der Choreographie schwangen sich die „Black Angels“ auf die Bühne und tanzten ihre Version von Robbie Williams‘ Hit „Candy“.

Doch auch Bürgermeister Tholen und Ortsvorsteher Gerd Schütz schwangen sich in die Bütt, die sie gemeinsam auf die Bühne und danach wieder wegräumten. Tholen überraschte dabei mit einer selbstgedichteten Rede. Er ließ keine Anspielung auf den „Menschenfischer“ aus und freute sich, dass die Vereine das Dorfleben so lebenswert machen.

44 Sekunden später räumte Gerd Schütz nach betont kurzer Rede die Bühne und machte Platz für weitere Sensationen. Dazu dürfen ohne Zweifel die Ladys von der Breberener Tanzgruppe „Thunderbirds“ zählen. Denn was sie als Puppen mit Puppenspieler auf die Bühne brachten, hatte wirklich Klasse und brachte das Zelt richtig in Bewegung. Dafür sorgten auch die „Swing-Sisters“, die mit ihrem Auftritt die Stimmung im Saal so richtig brodeln ließen.

Dann ging es Schlag auf Schlag, sodass die Ehrengäste wie Bernd Heiss vom Verband der Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer Lande (VKEL) und die befreundeten KGs kaum Zeit zum Getränkeholen und Durchatmen hatten. So stand die Staher Tanzgruppe „Dancing Devils“ auf dem Programm, die Tanzgruppe aus Hastenrath bot eine atemberaubende Choreographie, und auch die „Funky Bears“ machten richtig Laune. Die wahren Abräumer des Abends kamen aber von „Catleya“ und sorgten als letzter offizieller Programmpunkt für viel Jubel in der Gangelter Narrhalla.

So hatte sich die Präsidentin sicherlich einen tollen Jubiläumsabend gedacht und auch Babels Will blickte sehr zufrieden auf das Geschehen, das er dreimal elf Jahre lang leiten durfte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert