Muhremänn tanzen zur Gala Liebeslied auf Mama

Von: hama
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Frauke Mehlkop, Heike Kleinen und Michaela Wirsdorf sorgten als äußerst „kleine“ Mexikaner mit dem optischen Trick für großen Sombrero-Flair in der Gangelter Narrhalla. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Auch ohne einen Prinzen Karneval verstanden es die Jünger der KG Muhrepenn, eine zünftige Galasitzung zu feiern, die so gut besucht war, wie schon lange nicht mehr.

Allerdings wirkte KG-Präsidentin „Mön“ Rademacher doch sehr verloren auf der großen Bühne mit dem herrlichen Hintergrundbild der Möhrenstadt. Das Oldtimer-Korps leistete ihr kurz Gesellschaft, bis die „Notlösung“ auf die Bühne gerufen wurde. Eine Präsidentinnengarde, rekrutiert aus dem Stamme derer von der Kokosnuss, wurde auf die Bühne gerufen und von Monika Rademacher gleich zukünftig fester Bestandteil des Gangelter Karnevals installiert.

„Wieder klingt‘s wie Donnerhall, Gangelt feiert Karneval“, kitzelte die Präsidentin an ihrer lyrischen Ader und konnte neben einigen Ehrengästen auch wieder den Musikverein St. Hubertus begrüßen, der ja schon seit dem vorigen Jahr dafür sorgt, dass der Tusch nicht mehr vom Band kommt.

Mehr als nur Applaus gab es für die Roten Funken für ihren Karnevalstanz. Da diese Gruppe lange Jahre der Einstieg ins karnevalistische Tanzen in Gangelt war, spendete Reinhard Trepels der Mädchenriege 333,33 Euro. Schwindende Liebe, der Wandel in den SMS-Kürzeln und Dritte-Zähne-Sharing waren die Themen, mit denen sich „Die Knalltüt“, der oft und gerne in Gangelt gesehene Willi Fuchs, beschäftigte.

Die „Black Angels“ tanzten aus „Cats“ und hatten mit Elisa Fuchs eine Elfer-Jubilarin in ihren Reihen. Frauke Mehlkop, Heike Kleinen und Michaela Wirsdorf sorgten als äußerst „kleine“ Mexikaner für Sombrero-Flair, bevor Solotänzerin Anna Nöthe, die ebenfalls ihr elfjähriges Bühnenjubiläum feierte, ihren großen Auftritt hatte.

Lena Honings, aus dem tiefen Selfkant in die große Stadt gezogen, erzählte, wie sie zu ihrem Namen, „De Biejjetrochde“ kam, ließ ihre schwierige Kindheit mit einfließen und hatte auch schon zur Gangelter Prominentenriege das ein oder andere zu sagen.

Bei „Schabernack“ fallen den Gangeltern zuerst Hans Ritterbex und Guido Kemper ein, die mit ihrer Band seit Jahren ein Stimmungsgarant sind. Das Gleiche gilt für die „Pool-Jonges“ aus Scheifendahl. Sie sind immer wieder mal zu Gast auf der KG-Bühne und tanzten diesmal Märchen-Episoden.

Neu im Karnevalstreiben ist die Tanzgruppe „Grenzecho“, Gruppe Nummer vier in Gangelt. Ihnen war nach einer tollen Darbietung der Beifall ebenso sicher, wie den „Muhremänn“, dem Gangelter Männerballett, das diesmal mit dem Slogan „I Love Mama“ mutig in See stach.

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