Aachen/Geilenkirchen - Moderation mal anders: Vier Schüler führen durchs Familienkonzert

Moderation mal anders: Vier Schüler führen durchs Familienkonzert

Von: Eva Onkels
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Bei der Probe in Aachen: Katrin Einholt, Mike Jansen, Carmen Ver-beeck, Lisa Gottschalk, Florian Achten und Lehrer Thomas Kamphausen (v.r.). Foto: Ralf Roeger

Aachen/Geilenkirchen. Das ist sicherlich ein Erlebnis, das man nicht alle Tage hat: Vier Schüler der Jahrgangsstufe Elf des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula Geilenkirchen werden am Wochenende vor etwas mehr als 700 Leuten auf der Bühne stehen und durch ein buntes Programm führen.

Das vierte Familienkonzert im Aachener Theater wird am Sonntag, 12. Mai, etwas anders ablaufen als sonst. Erstmals spielt nicht das Sinfonieorchester Aachen, sondern das Jugendsinfonieorchester . Und die Moderation wird von den vier Schülern des Gymnasiums moderiert. Florian Achten, Mike Jansen, Carmen Verbeek und Lisa Gottschalk haben sich bereits im Musikunterricht mit ihrem Lehrer Thomas Kamphausen mit den Stücken beschäftigt, die Sonntag gespielt werden. Biografische Daten und der Aufbau der Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy (Meeresstille und glückliche Fahrt), Peter Iljitsch Tschaikowski (Auszüge aus dem Schwanensee) und Bedrich Smetana (Die Moldau) mussten recherchiert werden.

Das Motto ist offensichtlich: Wasser – in all seinen musikalischen Facetten. Die vier Schüler mussten sich im Vorfeld vor allem eines fragen: Wie kann man die Stücke so verpacken, dass es auch für Kinder zwischen vier und zwölf verständlich und spannend bleibt? Eines ist sicher: „Wir wollen die Kinder nicht mit Fakten bombardieren“, hält Lisa fest. Und so hat man sich informative und unterhaltsame Moderationen ausgedacht, um Kinder und Eltern gleichermaßen ein schönes Konzert zu bieten. Damit die Musik nicht lediglich gehört wird, sondern damit man auch versteht, was das Stück ausmacht, werden etwa bestimmte Motive und Themen zu Anfang kurz angespielt, so dass diese als akustische Ankerpunkte während des Stückes dienen und wiedererkannt werden können.

Spielerisch soll es beim Memory werden, wenn Kinder die Memorybildchen bestimmten Teilen des Stückes zuordnen sollen.

Die vier Gymnasiasten sehen die Auftritte auch als Chance für sich selbst: Erfahrung auf der Bühne sammeln und das Sprechen vor vielen Menschen. Ein bisschen nervös sind sie schon, aber das gehört wohl dazu: „Ich finde es gut, wenn man nervös ist“, meint Carmen. Und im Zweifelsfall helfen Stichworte auf den Moderationskarten – ganz wie bei den Profis.

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