Baesweiler - Mitfahrerbänke: Alte Idee, neue Umsetzung

Mitfahrerbänke: Alte Idee, neue Umsetzung

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Frisch installiert: Mithilfe von Schildern kann an Mitfahrerbänken in Baesweiler Fahrern signalisiert werden, wohin man möchte.

Baesweiler. Auf Nachbarschaftshilfe und Freiwilligkeit setzt das von der Stadt Baesweiler eingerichtete Mitfahrerbank-System. Am Wochenende wurde die letzte Mitfahrerbank in Baesweiler fertig, teilt die Verwaltung mit.

Insgesamt sieben Stück sind aufgestellt, um die Ortsteile miteinander zu verbinden. Die Idee ist einfach und altbekannt: Man lässt sich mitnehmen oder bietet spontan eine Mitfahrgelegenheit an. Wer mitgenommen werden möchte, setzt sich auf eine der Bänke. Dazu kann ein Schild aufgeklappt werden, um das Ziel anzugeben.

Die Bänke befinden sich vor allem entlang häufig frequentierter Ausfallstraßen, die zu Fuß gut zu erreichen sind. So stehen Bänke in Oidtweiler am Sportplatz, in Beggendorf an der Goethestraße/Höhe Ringofen, in Floverich an der Ecke Willibrord-/Fließstraße, in Loverich an der Kirche bzw. Josefstraße und in Puffendorf an der Aldenhovener Straße/Höhe Josef-van-Werth-Straße. In Setterich sowie in Baesweiler wurden die Bänke in der Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten platziert, um so die neuen Standorte wie Feuerwehrturm und neuen Markt zusätzlich anzubinden.

Weiterhin ist an diesen Stellen – Hauptstraße in Setterich und Peterstraße am Volkspark in Baesweiler – davon auszugehen, dass viele Fahrzeuge mit unterschiedlichen Zielrichtungen vorbeifahren, um die Bürger wieder zurück in ihre jeweiligen Ortsteile mitzunehmen, hofft die Stadtverwaltung.

Die Kosten für die Bänke sowie das Material für die Schilder betrugen knapp 9000 Euro. Die Mitfahrgelegenheiten werden sicherlich kein Massentransportmittel und sollen schon gar nicht den Busverkehr ersetzen, betont die Stadt. Sie böten jedoch eine zusätzliche Möglichkeit.

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