Mit Schrubbern und technischem Gerät: Gehsteige glänzen wie neu

Von: mabie
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Gemeinsam für ein sauberes Geilenkirchen: Jörg und Tanja Stamm greifen ebenso zum Schrubber wie die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Geilenkirchen. Erst werden die Gehsteige eingeweicht, dann geht es ran an den Schmutz. Foto: Markus Bienwald
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Gemeinsam für ein sauberes Geilenkirchen: Jörg und Tanja Stamm greifen ebenso zum Schrubber wie die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Geilenkirchen. Erst werden die Gehsteige eingeweicht, dann geht es ran an den Schmutz. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Statt sich erstmal gemütlich einen Kaffee zu gönnen, ging es für Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz am Samstag schon früh raus zum ersten Termin: Schlag halb neun standen er und viele freiwillige Helfer und Mitarbeiter der Stadt mitten im Zentrum und sorgten mit Lappen, Schrubbern, Reinigungsmittel und viel Wasser für ein sauberes Erscheinungsbild der Innenstadt.

„Geilenkirchen putzt sich raus“ hieß die Aktion, und nicht nur der Bürgermeister der Stadt war fleißig damit beschäftigt, die vom Sonnenschein kräftig beschienenen Schmuddelecken zu reinigen. „Ich habe gerade mal die ganzen Bodenstrahler rund um Haus Basten geputzt, da kam gar kein Licht mehr durch“, sagte „Schorsch“ Schmitz.

Erleuchtend war das Erlebnis des unter dem Motto „Nit mulle, wirke!“ gestarteten Aufrufs von der Stadt und dem Aktionskreis Geilenkirchen zum Großreinemachen aber auch für die übrigen Teilnehmer. „Viele Filialisten machen ja gar nicht erst mit“, bemängelte beispielsweise Jörg Stamm, der mit seiner Frau Tanja vor der Ladenöffnung für ein strahlend sauberes Entree sorgte.

Doch trocken blieben im Zentrum von Geilenkirchen nur wenige Stellen, wofür auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen sorgte. Stadtjugendfeuerwehrwart Herbert Bündgens brauchte sich dabei um den Einsatzwillen der Jugendfeuerwehr nicht zu kümmern. „Wir hatten so viele Anmeldungen für den freiwilligen Einsatz, dass wir losen mussten“, sagte er. Das hieß, dass nur acht der Nachwuchs-Wehrleute letztlich beim Wässern der Gehsteige und Eingangsbereiche dabei sein durften.

Gute 3000 Liter Wasser wurden dafür investiert – gut investiert, wie beispielsweise auch Aktionskreis-Vorsitzender Karl-Heinz Esser meinte. „Wir sagen Schmutz, Verpackungsmitteln und anderen Hinterlassenschaften den Kampf an“, so Esser. Aktionskreis-Geschäftsführer Heiner Coenen schlug in die gleiche Kerbe. „Dass man nicht reden, sondern arbeiten soll, ist bei uns kein Spruch, sondern wird vom Vorsitzenden selbst vorgelebt, der trotz seiner beruflichen Verpflichtungen immer wieder gute Ideen für den freiwilligen Einsatz hat“, sagte Coenen.

Dass sich die Geilenkirchener Bevölkerung gerne der Aktion anschloss, war dann ein Beweis dafür, dass ihnen eine saubere Stadt lieber ist, als sich darüber aufzuregen, dass sich nichts tut.

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