Gangelt - Mit Krawall ins neue Jahr: Mehrere zehntausend Euro Schaden

Mit Krawall ins neue Jahr: Mehrere zehntausend Euro Schaden

Von: Jan Mönch
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Gestern bot der halb eingefrorene Gangelter Kahnweiher mit seinen Enten ein friedliches Bild. Eines der Tiere soll in der Silvesternacht mit einem Böller getötet worden sein. Foto: Jan Mönch

Gangelt. Am Neujahrstag hatte die Heinsberger Kreispolizei noch von einer „insgesamt ruhigen Silvesternacht“ gesprochen. Während dieses Fazit für den Kreis Heinsberg insgesamt nach wie vor gelten dürfte, müssen Teile von Gangelt wohl ausgeklammert werden. Besonders im Bereich des Freibads wurde in der Nacht auf den 1. Januar durch Unbekannte deutlich über die Stränge geschlagen.

So wurden drei Fenster an einem Freibadgebäude mit Böllern zerstört. Auch eine Fensterbank ging dabei zu Bruch. Wie Bürgermeister Bernhard Tholen am Montag auf Nachfrage mitteilte, hat die Gemeinde Anzeige erstattet.

Wie ein Leser unserer Zeitung berichtete, soll außerdem eine Ente am Kahnweiher vermutlich mit einem Böller getötet worden sein. Er selbst habe den Kadaver des Tieres auf einer der kleinen Inseln im Weiher liegen sehen, umgeben von Böllerresten. Die Angabe ließ sich am Montag nicht überprüfen, da die Insel mittlerweile dicht mit Schnee bedeckt war.

Fest steht, dass zahlreiche Böller in den Weiher geflogen sein müssen, die Reste der Böller hatten im Uferbereich stellenweise geradezu einen Teppich an der Oberfläche gebildet. Ob tatsächlich eine Ente getötet wurde, konnte auch die Gemeinde noch nicht sagen. „Wenn wir die Ente finden sollten, erstatten wir selbstverständlich auch hier Anzeige“, sagte Bürgermeister Tholen.

Ferner sind in der Silvesternacht in Gangelt zahlreiche Autos zerkratzt worden. Zwei standen in der Heinsberger Straße, vier in der Burgstraße und 14 in der Hanxler Straße. Ob ein Zusammenhang untereinander sowie zu den Vorfällen am Freibad besteht, konnte am Montag nicht gesagt werden. Auffällig aber ist, dass die Tatorte vom Freibad aus gesehen eine recht gerade Linie in Richtung Norden bilden. Sollten der oder die Täter ermittelt werden, könnte die Silvesternacht für sie eine teure Angelegenheit werden. Laut Polizei beträgt der Sachschaden an den Autos mehrere zehntausend Euro.

Die Polizei bittet Zeugen der beschriebenen Vorfälle oder Personen, die Angaben zur Identität der gesuchten Täter machen können, sich beim Kriminalkommissariat der Polizei in Geilenkirchen unter der Telefonnummer Telefon 02452/9200 zu melden.

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