Übach-Palenberg - Mit Klassik und Operette ins neue Jahr

Mit Klassik und Operette ins neue Jahr

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Die stark verjüngte Junge Philharmonie Köln zeigte sich bei ihrem inzwischen 13. Gastspiel vor vollem Haus im Pädagogischen Zentrum (PZ) von Ubach-Palenberg bestens aufgelegt und in toller Spiellaune. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Es gibt viele Möglichkeiten, den Anfang eines neuen Jahres festlich zu begehen. Meist geschieht es feucht-fröhlich in der Silvesternacht mit Böllern, zischenden Raketen und knallenden Sektkorken um Mitternacht.

Wer jedoch die vornehmere und besinnlichere Art bevorzugte, war einige Tage später bei der Jungen Philharmonie Köln bestens aufgehoben, die zum Beginn des Jahres in den großen Saal des Pädagogischen Zentrums eingeladen hatte.

Wie immer hatte das renommierte Nachwuchsorchester unter der altbewährten Leitung seines Dirigenten Volker Hartung für die rund 400 Zuhörer ein farbiges Programm aus Klassik, Operette und gehobener Unterhaltungsmusik zusammengestellt. Am Beginn des musikalischen Reigens stand die Opernouvertüre zum „Barbier von Sevilla” aus der Feder von Gioachino Rossini.

Das 1816 entstandene Bühnenwerk war eines der größten Erfolgsstücke des damals erst 23-jährigen Frühromantikers, der im Verlauf seiner atemberaubenden Karriere in rascher Folge über 40 Opern komponierte - und sich dann schon mit 38 Jahren als reicher Mann in Paris zur Ruhe setzte. Bis zu seinem Tode im Jahre 1863 hat Rossini dann - abgesehen von einigen bedeutenden kirchlichen Werken - fast nichts mehr geschrieben.

Von Italien wechselten die Jungen Philharmoniker dann nach Südfrankreich. Von Bizet erklangen „Prelude und Minuetto” aus der „L„Arlesienne-Suite”. Das Prlude bestach durch ein markantes Thema, das beständig wiederholt wurde, aber in immer neuen Harmonien und orchestralen Klangfacetten vorüberzog. Das gleiche Verfahren sollte ein Menschenalter später auch Maurice Ravel in genialischer Simplizität im „Bolero” anwenden.
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