Mit guten Ideen in den Weltmarkt: KSK feiert 25-Jähriges

Von: g.s.
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Daniel Karpfinger (l.) und Egbert Symens freuen sich über den Besuch von drei Generationen Vorstandsvorsitz der Kreissparkasse Heinsberg Horst Wiegand, Thomas Pennartz und Lothar Salentin (v.r.). Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Millionen Teile für die Automobilindustrie in der ganzen Welt hat die im Gewerbegebiet Niederheid ansässige Firma KSK Industrielackierungen bereits lackiert und ausgeliefert.

Anfangs noch in nur einem Gebäude an der Von-Humboldt-Straße untergebracht, erweiterte „KSK“ entlang der Umgehungsstraße seit Beginn der Tätigkeit in Geilenkirchen um ein Vielfaches. Unübersehbar sind die heute insgesamt neun riesigen Hallen mit dem blauen KSK-Logo an der Bundesstraße 221. Nun kann das von Toni Karpfinger und Arnold Klothen gegründete Unternehmen auf sein 25-jähriges Betriebsjubiläum zurückblicken.

Dies war für die Geschäftsleitung ein Grund, zusammen mit der Belegschaft sowie Wegbegleitern und Geschäftspartnern im Rahmen eines Sommerfestes ausgiebig zu feiern. Die beiden heutigen Geschäftsführer Daniel Karpfinger und Egbert Symens blickten in ihren Festansprachen vor hochrangigem Publikum auf die Entwicklung des erfolgreichen Allround-Lackierers mit heute rund 300 Mitarbeitern zurück.

Als Automobilzulieferer habe KSK im Laufe der Jahre Höhen und Tiefen durchlaufen, aber stets die strategische Ausrichtung überarbeitet. Ein Meilenstein in der Geschichte von KSK sei die Entwicklung eines Gießlackverfahrens von Bert Krückel im Jahre 1994 gewesen. Zusammen mit seinem Team habe Krückel eine neue revolutionäre Applikationstechnik zur Aufbringung einer schwarz-hochglänzenden, klavierlack-ähnlichen Oberfläche für B/C-Säulen an Fahrzeugen erfunden. Egbert Symens: „Das Verfahren war so genial, dass wir es weltweit patentieren ließen.“

Die Entwicklung habe damals die Aufmerksamkeit sämtlicher Fachmedien auf das Geilenkirchener Unternehmen gelenkt. Nach kurzer Zeit habe KSK in Serie die Blenden für C, E und S Klasse von Mercedes gefertigt. Schon bald sei die Firma an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen, zumal Kunden wie VW und Ford hinzukamen. Expansionsflächen wurden an der Borsigstraße gefunden.

Der Gründer, Gestalter und Stratege des Unternehmens, Toni Karpfinger, zog sich 1998 ins Privatleben zurück. Nach 15 Jahren der Mitgestaltung habe Bert Krückel, Eigengewächs mit Meisterbrief im Lackiererhandwerk, das unternehmerische Erbe seines Vorgängers übernommen. Der Aufschwung hielt an, neue strategische Ausrichtungen folgten und in den Folgejahren entstanden weitere Hallen. Gemeinsam mit der Kunststoffverarbeitungsgesellschaft aus Geilenkirchen (KVG) und Zender aus Mülheim-Kärlich wurden Wettbewerbsvorteile geschaffen.

Die globale Wirtschaftskrise 2008/09 habe auch bei KSK ihre Spuren hinterlassen. „Ein großes Danke geht an unsere Kernmannschaft, die wir über viele Monate nur in Kurzarbeit halten konnten“, blickte Egbert Symens zurück. Die Erholung kam schon Mitte 2009.

Bert Krückel zog sich zum 31. Januar 2013 aus der operativen Führung der KSK zurück. Die Gesellschafter übertrugen Daniel Karpfinger und Egbert Symens die Verantwortung für KSK. In den vergangenen Monaten habe der Fokus neben laufenden Investitionen und Personalanpassungen der Überarbeitung, Schärfung und Präzisierung der Marktausrichtung und Unternehmenskultur gegolten.

Nach dem offiziellen Teil luden die beiden Geschäftsführer die Gäste, Mitarbeiter und Familien zum gemeinsamen Sommerfest ein.

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