Mit Frauenpower und 88 km/h durch das Jubiläumsjahr

Von: mabie
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Das Frauen-Dreigestirn mit Prinz Marita I. (Santo), Bauer Kerstin I. (Krell) und Jungfrau Heike I. (Hermanns) gab richtig Gas. Foto: Markus Bienwald
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Mit einem Knall aus der von Michael Becker abgefeuerten Kanone ging die Feier in der Immendorfer Narrhalla so richtig los. Foto: Markus Bienwald
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Einen traumhaften Anblick boten die Garde-Mädels der KG „Lott se loope“ Immenwauweiler bei der Jubiläumssitzung. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. „Mit 88 km/h durch das Jubiläumsjahr“: das hatten sich die Mitglieder und Gäste der Karnevalsgesellschaft (KG) „Lott se loope“ Immenwauweiler auch bei der jüngsten Kappensitzung am Samstag im Saal Werden-Pongs in Immendorf auf die Fahnen geschrieben. Pickepackevoll war das Haus, die Stimmung war schon vor dem Einmarsch der Aktiven unter Führung von Präsident Norbert Hermanns bestens.

Doch wer jetzt dachte, dass das amtierende Frauen-Dreigestirn Prinz Marita I. (Santo), Bauer Kerstin I. (Krell) und Jungfrau Heike I. (Hermanns) – übrigens das erste Damen-Dreigestirn der Vereins- und Stadtgeschichte und gleichzeitig Stadtdreigestirn – einfach nur die gute Stimmung erntete und wenig beitrug, der irrte sich gewaltig. Denn die drei Karnevalistinnen brachten schon mit ihrem Entree die beste Stimmung aller Zeiten mit.

Da brauchte Michael Becker nur kurz das Feuer an die Lunte der mit Konfetti geladenen KG-Kanone zu legen, und schon spühte das Feuerwerk der guten Laune. Den ersten verdienten Höhepunkt legten die in bewährter Manier von ihren Adjutanten Laura Santo, Irmgard Plum-Karoli und Walter Nieren bestens unterstützten Damen dabei mit ihrem eigenen Sessionslied hin. Sie boten dabei den klanglichen Beweis dafür, dass die Frauen nach acht Mal elf Jahren „Lott se loope“ eine hervorragende Wahl als Regenten waren.

Denn die KG, die sich über die im Vereinsnamen verankerten Kernorte Immendorf, Waurichen und Apweiler hinaus einen hervorragenden Namen gemacht hat, brachte nicht nur das erste Damen-Dreigestirn in die Karnevalsgeschichte von Geilenkirchen ein. Die KG besteht in diesem Jahr seit acht Mal elf Jahren und feierte das närrische Jubiläum natürlich mit einem brillanten Spitzenprogramm.

Präsident Norbert Hermanns zeigte sich dabei nicht nur als charmanter Programmführer. Er freute sich auch, mit den beiden Ehrenpräsidenten Helmut Bings und Leo Damm zwei altgediente Karnevalisten erster Rangordnung an seiner Seite zu wissen. Und die genossen wie auch die Gäste im Saal nicht nur die kleine, mittlere und die Prinzengarde der auch im Nachwuchsbereich bestens aufgestellten KG.

Zur Musik vom Schützencorps Waurichen durften sich die Jecken in der Narrhalla warmschunkeln. Mit den Tanzmariechen Mia Komaristy und Anna Jansen, den Showtänzen mit „Celebration“, „Plattfööss“ und dem Männerballett hatten die KGler auch starke eigene Programmpunkte im Gepäck.

Eine Überraschung gab es natürlich auch noch: denn Bürgermeister Georg Schmitz war einer der Ersten, die das eigens zum jecken Jubiläum erschienene Buch über die KG, das von Jens Zimmermann federführend erstellt wurde, in Empfang nehmen konnten. Auch das war Grund genug, sich der Musikshow von Bruce Kapusta völlig hinzugeben. Alfred Wings alias „Der Lange“ stieg dann in die Bütt und ließ eine kräftige Zwerchfellmassage folgen. Die Wanderer und das Zwiegespräch mit Michael Jansen und Heike Hermanns um „Ene Opjerechte“ sorgten ebenfalls für Spaß, und als am Ende noch die Musikgruppe „Kaafsäck“ richtig Gas gab, war die Narrhalla in Immendorf fast zu klein.

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