Gangelt - Mit „Frauenpower” in die heile Männerwelt einbrechen

Mit „Frauenpower” in die heile Männerwelt einbrechen

Von: hama
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Gangelt. Wahlkampf mal ganz anders präsentiert das Lambertus-Theater mit „Frauenpower”. Das Besondere an diesem Theaterprojekt: Das Ensemble setzt sich aus Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen.

So stellen Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung Haus Schnorrenberg sowie Mitglieder der Pfarre St. Lambertus ihr schauspielerisches Können gemeinsam unter Beweis. Aufführungstermin ist Freitag, 11. September, um 19 Uhr im Festsaal der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf.

Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten von Haus Schnorrenberg sind natürlich willkommen. „Frauenpower”, ein Schwank in drei Akten von Bernd Gombold, beschreibt ein Wahlkampfspektakel der besonderen Art!

Zur Geschichte: Eigentlich sollte es in der Gemeinde wieder einen Kommunalwahlkampf geben, wie man ihn kennt. Die Ortsgewaltigen kandidieren um das Amt des Gemeinderates, werden selbstverständlich gewählt und treiben in der nächsten Amtsperiode weiterhin ihr Unwesen. Aber alles kommt anders! Denn bei dieser Wahl hat sich erstmals eine Frauenliste gebildet. Ihr Ziel: die Männerherrschaft im Gemeinderat zu brechen.

Mit ihrem nicht alltäglichen Wahlprogramm, das gravierende Einschnitte in die „heile Männerwelt” vorsieht, findet die Frauenliste unter Führung der resoluten Kunigunde Schlotterbeck große Zustimmung bei den weiblichen Wählern. Auch in der Meinungsumfrage schneiden die Damen sehr gut ab und die Hälfte der Gemeinderatssitze scheint der Frauenliste sicher zu sein.

Dies ist Grund genug für Bürgermeister Gscheidle, den Vormarsch der resoluten „Emanzen” im Wahlkampf zu bremsen. Kurzerhand beschließt er, seinen neuen Gemeindeinspektor Hannes Klug in die Frauenriege einzuschleusen. Dieser soll ihn über die Pläne der gegnerischen Liste informieren. Das Publikum wird seine helle Freude daran haben, und die Akteure auf der Bühne natürlich auch.

Wie das Wahlspektakel weiter geht, was die Tochter des Bürgermeisters und der Wirt der Ratsstube noch so alles unternehmen und wie die verfahrene und eskalierte Situation am Ende aufgelöst wird, erfährt natürlich nur, wer die Vorführung besucht.
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