Mit der Webcam das Leben der Turmfalken verfolgen

Von: g.s.
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Nach seiner Ankunft schaut der Turmfalke an der Luke erst einmal, ob die Luft rein ist. Foto: G.Schmitz

Gangelt-Breberen. „Unter dem scharfen Auge einer hochauflösenden Netzwerkkamera wird sich in naher Zukunft das Alltagsleben einer Turmfalkenfamilie abspielen“, berichtete unsere Zeitung im Februar. Das Brutgeschäft des Turmfalkenpaares in der Breberener Mühle ist zwischenzeitlich abgeschlossen, denn vor drei Wochen schlüpften sechs quietschfidele Küken aus den Eiern.

Auch die Puderzeit ist bereits vorbei. Damit wird der Zeitraum beschrieben, in dem die Eltern wärmend auf ihrem Nachwuchs sitzen. Ständig von einer in 50 Zentimeter Höhe an der Decke ihres kleinen Domizils angebrachten Kamera beobachtet, können alle interessierten Menschen der Aufzucht zuschauen und sehen, wie Mama und Papa Turmfalke Mäuse oder andere Kleintierchen und Insekten anschleppen. Schließlich müssen die Kleinen Dutzende Male am Tag gefüttert werden, damit sie prächtig heranwachsen.

Die Idee mit der öffentlichen Präsentation im Internet stammt von der Ortsgruppe des Nabu RSK (Rodebach-Saeffelbach-Kitschbach), und so freut sich auch Vorsitzender Franz Oschmann über die Kinderstube der Falkenfamilie.

Jetzt informierten sich auch die zweiten Klassen der Grundschule Breberen an der 1843 erbauten Historischen Mühle über den noch nicht flugfähigen Nachwuchs. Die Jungen und Mädchen werfen schon seit Wochen über die Webcam einen Blick auf das Treiben im Gelege.

Die Turmfalken fliegen ab und zu mal vorbei oder sitzen in 200 Meter Entfernung auf einem Ansitz. Der ganze Trubel direkt in der „Einflugschneise“ ist ihnen wohl nicht geheuer. Aber um dann taucht einer der Falken plötzlich auf und sieht nach den Jungen. Die Kinder der Grundschule haben den Anflug mitbekommen und sind recht zufrieden. Jetzt sind sie gespannt, ob alle sechs Küken flügge werden. Die Kinderstube der Falken ist zu beobachten unter www.nabu-rsk.de/turmfalke-webcam.

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