Geilenkirchen-Würm - Mit der neuen Bürgerhalle den Traum erfüllt

Mit der neuen Bürgerhalle den Traum erfüllt

Von: Georg Schmitz
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Franz-Josef Krichel, Oliver Bachmann, Leonhard Kuhn, Thomas Fiedler und Ralf Hansen (v.links) vollziehen den symbolischen Spatenstich für die Bürgerhalle in Würm. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Würm. Auf einer Bürgerversammlung im Gereonhaus hatte im August 2009 der Vorsitzende des „Fördervereins der Ortsvereine Würm” und Ortsvorsteher Leonhard Kuhn den Plan für ein Bürgerzentrum vorgestellt. Nun erfolgte der Spatenstich für die von allen Bürgern der Fünf-Dörfer-Gemeinschaft Würm-Leiffarth-Müllendorf-Honsdorf-Flahstraß lange erwartete Freizeithalle.

Auf der bisher als Bolzgelände genutzten freien Fläche neben der Grundschule wird eine ebenerdige eingeschossige Halle von 31 Meter Länge und 18,5 Meter Breite in den Außenabmessungen entstehen, mit einer Nutzfläche von 600 Quadratmetern. Gegenüber der ursprünglichen Planung von Architekt Ralf Hansen wird der Bühnenbereich allerdings nicht unterkellert, auch das Sitzplatzangebot im Veranstaltungsraum wurde von 260 auf 220 Stühle inklusive dazugehöriger Tische reduziert.

Der Zuschauer- und Aktionsraum kann durch eine Raumteilung auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden. Im Hauptraum ist ein Thekenbereich mit Ausschank, Küche und Kühlraum sowie eine Bühne in den Abmessungen von 13,8 mal 6 Metern integriert. Neben den notwendigen sanitären Anlagen erhält das Bürgerzentrum auch eine Garderobe.

Die Bürgerhalle wird barrierefrei eingerichtet und der Zugang behindertengerecht gestaltet. Ortsvorsteher Leonhard Kuhn machte in seiner Rede deutlich, dass das Bürger- und Vereinszentrum allen Vereinen, Einrichtungen, der Schule und den Bürgern zugänglich ist.

Bauherr der Bürgerstätte ist die Stadt Geilenkirchen, die 200.000 Euro aus dem Konjunkturpaket und weitere 100.000 Euro zur Verfügung stellt. Des Weiteren beteiligt sich der Förderverein mit finanziellen Eigenmitteln in Höhe von rund 100.000 Euro und bringt Arbeitskraft mit ein.

Leonhard Kuhn verwies auf die Hilfe, welche der eigens gegründete Förderverein seit seiner Gründung im Jahre 2004 erfuhr: „Auf die unterschiedlichste Art und Weise haben Vereinsmitglieder, Firmen, Banken und viele Privatpersonen den Förderverein unterstützt und uns auf dem Weg zu diesem Spatenstich mit Spenden und Sachleistungen begleitet.”

Kuhn blickte auch auf die Anfänge zurück, damals sei der Bau einer Bürgerhalle eine fast nicht erreichbare Vision gewesen. Kuhn: „Aber John Lennon hat in seinem Lied ,Imagine aufgezeigt, dass man nicht aufhören sollte, Träume wahr werden zu lassen. Die Organisation von Veranstaltungen stelle heutzutage die Vereine immer wieder vor neue Herausforderungen, und Kosten für Festzelte seien fast nicht mehr finanzierbar.

„Deshalb haben sich die KG Würmer Wenk, die SG Union94 Würm-Lindern, die katholische Frauengemeinschaft, das Musikcorps Würm wie auch die Schützenbruderschaften St. Hubertus Leiffarth, St. Josef Müllendorf und St. Gereon Würm zusammengeschlossen, um gemeinsam die Voraussetzungen für die Realisierung dieses Projektes zu schaffen”, sagte Leonhard Kuhn.

In der Bürgerhalle würden zukünftig traditionelle Feste, Konzerte, Sport- und Schulveranstaltungen, Buchausstellungen, Theateraufführungen, Computerkurse und weitere kulturelle Angebote präsentiert.

„Der Entschluss zum Bau einer Bürgerhalle war eine mutige und kluge Entscheidung”, lobte Bürgermeister Thomas Fiedler die Initialzündung. Hier werde etwas geschaffen, was die Stadt nicht alleine aus ihren finanziellen Mitteln zu leisten vermag.

Der Förderverein vertrete bürgerschaftliches Engagement mit einem erheblichen Anteil an Eigenleistung, sowohl finanziell als auch mit Einsatz von Arbeitskraft.

Bevor die knapp 100 Gäste zum gemütlichen Teil übergingen, vollzogen Bürgermeister Thomas Fiedler, Fördervereinsvorsitzender Leonhard Kuhn, 2. Vorsitzender Franz-Josef Krichel, Architekt Ralf Hansen und Baustatiker Oliver Bachmann noch den symbolischen Spatenstich.
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