Geilenkirchen - Ministerium soll über K3 entscheiden

Ministerium soll über K3 entscheiden

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Im Bereich des Gewerbegebietes Niederheid entsteht eine neue Zufahrt zur B221. Dadurch könnte auf eine Millionen Euro teure Unterführung der B221 im Zuge der neuen K3 verzichtet werden. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. In der Diskussion um die Linienführung der K3 zwischen der Stadt Geilenkirchen und dem Kreis Heinsberg soll nun das NRW-Ministerium für Bauen und Verkehr eine Entscheidung fällen. Dies fordert Geilenkirchens Bürgermeister Andreas Borghorst in einem Schreiben, das er am Freitag dem Ministerium zusandte.

Der Kreis Heinsberg hat die sogenannte Variante 0 beschlossen, nach der der Verkehr von Waldenrath-Pütt kommend auf die K3 und dann durch Gillrath geführt werden soll. Die Stadt Geilenkirchen, die Gillrather Bürger und eine Bürgerinitiative fordern die Variante 2, Hatterath Ost, nach der der Verkehr von der B56 (n) bei Waldenrath-Pütt Richtung Hatterath Ost und am Rande des Hahnbusches auf die B221 geführt werden soll.

Die Gillrather sehen ihre Interessen nicht ausreichend von der Stadt vertreten. Deshalb sind Ex-Bürgermeister Franz Beemelmanns und weitere 15 CDU-Mitglieder aus der Partei ausgetreten. Da nun zwischen der Stadt Geilenkirchen und dem Kreis Heinsberg Uneinigkeit herrscht, soll nach dem Willen von Borghorst das Ministerium das letzte Wort über die Trassenführung sprechen.

In dem Schreiben verweist Borghorst auf eine neue Situation, die es ermögliche, die Variante 2 weiter zu optimieren. Man habe, so argumentiert er, kürzlich damit begonnen, im Bereich des Gewerbegebietes Niederheid südöstlich der Ortschaft Hatterath eine neue Zufahrt auf die B221 zu bauen. Hierdurch werde die Möglichkeit eröffnet, die Variante 2 mit dieser neuen Auffahrt zu verbinden. Dadurch könne auf eine millionenschwere Unterführung der B221 im Zuge der EK 3 verzichtet werden.

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