Millionenschaden nach Hallenbadbrand

Von: g.s.
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Brand Geilenkirchen
Ein Millionenschaden: Am Tag nach dem verheerenden Brand des Geilenkirchener Hallenbades steht die Stadt noch unter Schockstarre. Foto: Georg Schmitz
Geilenkirchen Sauna
Bis zu 15 Meter loderten die Flammen hoch: Nachdem Holzlatten in Brand geraten waren, stand binnen einer Stunde das Hallenbad Geilenkirchen in Flammen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Ein Tag nach dem verheerenden Brand des Hallenbades in Geilenkirchen steht die Stadt noch unter Schockstarre. Viele Bürger sind tief betroffen, nutzten sie doch die Schwimmhalle im Sportzentrum für ihre Fitness. Das Schul- und Vereinsschwimmen fällt auf unbestimmte Zeit aus. Neben dem kompletten Hallenbad wurden auch ein Restaurant und die angrenzende Sauna ein Raub der Flammen.

Nach ersten Schätzungen kann der entstandene Schaden bei über 5 Millionen Euro liegen. Fest steht, dass das Feuer im Saunabereich seinen Anfang nahm. Die Pächterin der Sauna sowie ein Helfer hatten vergeblich versucht, den Brand im Keim zu ersticken. Rundfunkdurchsagen warnten die Bürger und forderten sie auf, die Fenster verschlossen zu halten. Eine riesige schwarze Rauchwolke zog über die Stadt in Richtung Aachen und war noch in 20 Kilometer Entfernung zu sehen.

Über 220 Einsatzkräfte der Feuerwehren Geilenkirchen und Übach-Palenberg, des Nato-Fire-Departments, der Messeinheiten des Kreises Heinsberg, von Rettungsdienst, Deutschem Roten Kreuz und Technischem Hilfswerk waren zum Teil bis Mittwochnachmittag mit dem Brand beschäftigt. Gegen Mittag nahmen auch Sachverständige von Polizei und Versicherung die Suche nach der Ursache auf. Zu diesem Zeitpunkt ragen nur noch Grundmauern wie Skelette aus der schwarzen Asche hervor.

Die benachbarte Mehrzweck-Sporthalle wurde durch den Brand ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Hitzeentwicklung geschmolzene Dachteile wurden am Mittwoch bereits ersetzt, damit kein Regenwasser in die durch das Feuer total verrußte Halle gelangt. Jetzt wird noch überprüft, ob die Statik noch in Ordnung ist. Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler spricht sich für ein neues Schwimmbad aus. Der Schwimmsport für Schulen und Vereine müsse gewährleistet werden. Das benachbarte Bad in Übach-Palenberg würde nicht über die Kapazitäten verfügen, die Geilenkirchener Schülerinnen und Schüler aufzunehmen.

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