Messdiener aus Geilenkirchen reisen nach Rom

Von: a.s.
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Gruppenbild vor dem Petersdom: Geilenkirchener Messdiener erkunden in diesen Tagen die Stadt Rom und ihre Umgebung. Neben einem abwechslungsreichen Ausflugsprogramm stehen auch Orte des Glaubens auf dem Reiseplan. Foto: a.s.

Geilenkirchen/Rom. Gewisse Ort der Welt sollte ein praktizierender Christ wohl in seinem Leben besucht haben: Jerusalem, Rom und gerne auch noch ähnlich große Pilgerzentren. Um diese Möglichkeit auch interessierten Jugendlichen aus Geilenkirchen zu bieten, wurde zum dritten Mal in Folge eine Wallfahrt der Messdiener der organisiert.

Die 68 jungen Messdienerinnen und Messdiener aus dem Stadtgebiet sind derzeit mit der GdG Geilenkirchen in Rom und verbringen dort eine Woche, in der sie die Ursprünge des Christentums erforschen.

Los ging es am nächtlichen Samstagmorgen: Gegen 3 Uhr trafen sich die Messdiener und ihre Begleiter und fuhren dann zunächst zum Flughafen Brüssel.

Nach einem reibungslosen Flug In Rom angekommen, wurde nach dem Bezug der Fünfbetthäuschen, erst einmal der Campingplatz erkundet, zu dem auch ein Pool gehört. Dass dieser in den Tagen vor Ort häufig genutzt wird, verwundert bei konstanten Temperaturen von 26 Grad im Schatten und fast nicht bewölktem Himmel nicht.

Federführend geplant und organisiert wurde die Fahrt von Joachim Dyong, der bereits 2008 in eine Romwallfahrt involviert war und dabei Erfahrung sammelte. 2011 und in diesem Jahr stemmt er dieses Großprojekt nun selber. Zusammen mit einem gut organisierten Team von 26 Betreuerinnen und Betreuern gelingt es ihm, den Jugendlichen eine Millionenstadt wie Rom nicht nur aus der Sicht erlebnislustiger Touristen nahezubringen, sondern ihnen die Bedeutung Roms für den Glauben zu zeigen.

Als geistlicher Betreuer ist Pater Leo Vieten mit der Gruppe unterwegs und zelebriert Messfeiern und Morgenimpulse. Am ersten Tag, an dem der Weg in die Innenstadt Roms führte, wurden zunächst der Vatikan und die zentral liegenden Kirchenbauten bestaunt. In sechs Untergruppen ging es dann getrennt über unterschiedliche Wege zur Engelsburg oder zum jüdischen Friedhof, oder zu anderen Interessanten Stellen.

In den folgenden Tagen können die Gruppen dann aus den vorbereiteten „Modulen“ oder Routen wählen: der Norden Roms, das antike Rom, Vatikan und Petersdom oder das Zentrum.

Die Reihenfolge der Module wird den Gruppenleitern selber überlassen – durchaus abhängig davon, wie geschafft die Messdienerinnen und Messdiener sind. Die Prognosen für das Wetter verheißen zumindest dauerhaft schöne Tage. Auch wenn manche römische Bürokratie-Instanz für Verwirrung sorgte und verhinderte, dass etwa eine Gruppe der Zutritt zum Kolosseum erschwert wurde, bleiben die Betreuer gelassen.

Stets mit einem Plan B in der Hinterhand wird dann einfach umdisponiert und es werden andere interessante Orte in der näheren Umgebung angesteuert. Mit Bus, Bahn und Metro führen die Wege quer durch die Stadt. Dank der roten Kappen, die jeder der Teilnehmer trägt, geht sicher niemand verloren.

Nach dem vielen Laufen und Besichtigen wartete an Mittwoch ein Highlight: Eine Papstaudienz auf dem Petersplatz, gefolgt von einem Abendprogramm. Fortsetzung folgt.

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