Gangelt-Kreuzrath - Mercatorritt: 15 Kilometer mit dem Pferd am Seil laufen

Mercatorritt: 15 Kilometer mit dem Pferd am Seil laufen

Von: Barbara Hamacher
Letzte Aktualisierung:
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Drei der 95 Teilnehmer des Mercatorritts machen sich von Ullas Reiterhof in Kreuzrath aus auf den Weg zu Distanzritten durch die Landschaft des Kreises Heinsberg und über seine Grenzen hinweg. Foto: Barbara Hamacher

Gangelt-Kreuzrath. Kilometerlang durch Wald, Wiesen und Wälder: in der Grenzregion sind insgesamt 95 Distanzreiter beim diesjährigen Mercatorritt von Ullas Reiterhof in Kreuzrath aus losgeritten. Auf Strecken über 30, 42, 64, 84, 85 und 121 Kilometer ging es durch die Landschaft im Kreis Heinsberg und über seine Grenzen hinweg.

Dabei stand die Gesundheit der Pferde an erster Stelle, weswegen einige Reiter schon einmal improvisieren mussten. „Eine Reiterin hat sich aufgrund von Rückenproblemen ihres Pferdes entschieden, 15 Kilometer der Strecke mit dem Pferd am Seil zu joggen“, berichtet Organisatorin Monika Reiss.

Das Wetter machte zu schaffen

Auch das Wetter machte sowohl Pferden als auch Reitern zu schaffen, sodass einige den Ritt abbrechen mussten. Reiss: „Manchmal waren die Pferde sogar durchaus noch fit, aber die Reiter litten zu stark unter der Hitze.“ Die Organisatoren Martina Reiss, Ulla Damerau und Christian Gloy freuten sich besonders darüber, dass die Teilnehmer sogar aus den Niederlanden, aus Luxemburg und aus weiten Teilen Deutschlands anreisten. Die jüngste Teilnehmerin mit zwölf Jahren war extra aus Frankfurt angereist, um gemeinsam mit ihrer Mutter am Mercatorritt teilzunehmen. Distanzritte sind ohne Begleitung nämlich erst ab 14 Jahren erlaubt. Für den ältesten Teilnehmer mit 59 Jahren gab es sogar einen Preis.

Die Organisatoren blicken auf ein erfolgreiches Wochenende: „Teilnehmer und Helfer hatten viel Spaß.“ Insgesamt waren 50 Helfer im Einsatz, die vor allem als Streckenposten und Überquerungshelfer an Straßen zum reibungslosen Gelingen der Distanzritte beitrugen.

Schon bei der Vorbereitung konnte sich das Team auf viele helfende Hände verlassen. Reiss: „Schon Wochen vorher mussten die Strecken ausgekundschaftet werden, was aufgrund von Straßenbauarbeiten immer wieder neue Überraschungen bot.“

Familiäre Atmosphäre

Auch die Gemeinschaft kam am Wochenende des Mercatorrritts nicht zu kurz, da der Reiterhof in Kreuzrath der gemeinsame Ausgangspunkt aller Touren war und als Übernachtungslager für viele Reiter und Pferde diente.

„Die Atmosphäre war fast familiär, man kennt sich mittlerweile oder man lernt sich beim gemeinsamen Frühstück am Morgen oder dem gemeinsamen Grillen am Abend bei Livemusik schnell kennen“, freute sich das Organisationsteam über die gute Gemeinschaft unter den Teilnehmern. Reiss: „Der Spaß für Reiter und Pferd stand am diesem Wochenende im Vordergrund. Wegen der Hitze waren die Geschwindigkeiten deutlich niedriger als sonst.“

14,45 Kilometer pro Stunde

Am schnellsten war Marcel Mestrini auf Doenja auf der 64-Kilometer-Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,45 Kilometern pro Stunde. Die Erstplatzierten der anderen Rittlängen: 30 Kilometer: Katharina Kretzmann auf Rubin, 42 Kilometer samstags: Alina Schumann auf Fareedah, 42 Kilometer sonntags: Jaqueline Veeninga auf La Myandonna, 84 Kilometer: Alexia Kolpondinou auf Zeta A, 85 Kilometer: Annika Hintzen auf Gava-Donna, 121 Kilometer: Monika Olbertz auf Bangali und Manuela Summer auf Pialotta.

Weitere Ergebnisse des Ritts sind im Internet zu finden: www.ullasreiterhof.de.

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