Mehrgenerationenhaus: Über drei Jahre auf jedes Alter eingestellt

Von: mabie
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Regelmäßige „Kochduelle” u
Regelmäßige „Kochduelle” unter Profi-Anleitung machen nicht nur den Kindern im MGH Übach-Palenberg Spaß. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Es ist kreisweit einzigartig, das Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Stadt Übach-Palenberg. Als Treff für zahlreiche Gruppen und Ort vielfältiger Veranstaltungen hat das Haus an der Bahnhofstraße im Stadtteil Palenberg seinen gesellschaftlich guten Ruf untermauert. Es will jedoch auch ausreichend finanziert sein.

Darum geht es nun wieder einmal - und um einen Tag der offenen Tür mit vielen Angeboten. Darüber hat sich MGH-Leiterin Doris Linden-Mahr bereits Gedanken gemacht, denn die „offene Tür” bietet sich den Interessierten am nächsten Sonntag, 25. September, 11 bis 18 Uhr.

Über die finanzielle Seite, die künftige Förderung der Einrichtung, war ebenfalls Aktuelles zu erfahren. Wie Volkhard Dörr von der Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familien, Senioren und Soziales vorstellte, sind in den kommenden Jahren zwei finanzielle Fördermodelle möglich.

Zum einen könnten Mittel aus dem sogenannten „Haus 1”-Förderantrag von gut 30.000 Euro bis zum 30. September 2012 genutzt werden. Zweites Modell ist ein Programm, das eine dreijährige Förderung mit rund 30.000 Euro pro Jahr bis Ende 2014 sicherstellt.

Schwerpunkte im neuen Förderprogramm sind Alter und Pflege, Integration und Bildung, haushaltsnaher Service und freiwillige Dienste. Doch durch die Teilnahme beispielsweise an der „Ehrenamtskarte” und dem Projekt „Gangway” für „Integrationslotsen”, sah der Fachbereichsleiter das Mehrgenerationenhaus gut aufgestellt.

„Wenn das Selbstmonitoring positiv abgeschlossen wird, könnte Geld fließen”, sagte er. Zumal das MGH schon jetzt einen Knotenpunkt im Netzwerk familiennaher Dienstleistungen bei der Versorgung älterer und hochbetagter Menschen biete. Neu hinzukommen sollen hier Kooperationen mit entsprechenden Einrichtungen.

Dazu soll es in Kürze Angebote aus dem bildungsnahen und unterstützenden Bereich geben sowie Kinderbetreuungsangebote mit Bildungsanteil. Der Fachmann vom Amt sieht das MGH nicht zuletzt durch den aktiven „offenen Treff” als „Wohnzimmer der Stadt”. „Und je mehr Interessierte den Weg ins MGH finden und je mehr Kontakte geknüpft werden, desto besser”, schloss Dörr.

Das MGH Übach-Palenberg begann Ende Mai 2008 seinen Betrieb. Am Sonntag will sich das Haus mit seinem Team der Öffentlichkeit präsentieren. In der Zeit zwischen 11 und 18 Uhr erfahren die Gäste viel über das umfangreiche Angebot in diesem Haus. Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren werden in gemeinsamen Aktivitäten - wie zum Beispiel den regelmäßigen „Kochduellen” - zusammengeführt.

Neben Jugendzentrum, dem Verein „FUNtasie” und Seniorenzentrum mit „Senioren im Zentrum” nutzen unterschiedliche Gruppen das Haus, darunter Klöppelgruppe, Selbsthilfegruppe Frauen nach Krebs, Kreuzbund, SPD 60 plus, VdK, NABU-Gruppe Geilenkirchen/Übach-Palenberg, Computerclub, der Verein „Senioren helfen”, Partnerschaftsverein Übach-Palenberg, Tauchverein oder Junge Union.

Eingeladen zum Tag der Offenen Tür sind alle, die Interesse haben an der Arbeit des MGH, dies kennenlernen möchten oder bereits kennen und schätzen. Damit der Tag auch als Familientag genutzt werden und die Küche kalt bleiben kann, bietet das Team des MGH Cafeteria und Grillstand an. Daneben kann man sich über verschiedene Angebote des Hauses und dessen Nutzergruppen informieren. Es gibt Lichtbildvorträge, das „FUNny”-Spielmobil ist vor Ort, verschiedene Kartenspiele und Bingo sind an diesem Tag ebenfalls geplant.
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