Mehr als 100 Besucher beim Liederabend der Musikschule

Von: mabie
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Ihr Macavity aus Andrew Lloyd Webbers Musical Cats sorgte für schnurrende Geschmeidigkeit und Schwung zugleich: Simone Dünkel, begleitet von ihrer Lehrerin Olga Kreimer. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Es war ein musikalisches Kaleidoskop, das so einige Highlights beinhaltete: der Liederabend der Musikschule Geilenkirchen im Haus Basten.

Dort fanden sich mehr als 100 Besucher ein, um im Bürgersaal die Künste der Schüler aus den Gesangsklassen von Migena Gjata, Uta Habbig und Olga Kreimer zu genießen.

Programmatisch ging es mit dem Gruß von Felix Mendelssohn los, den Stephanie Baumeister und Mathilde Draht exzellent in Szene setzten. Über Werke Dvoraks, Mozarts und Griegs hinaus, wurden aber nicht nur klassische Programmpunkte bestens besetzt. Auch das als leichter umschriebene Genre der Operette blieb nicht ungehört.

Sarah Mutschall ließ so Meine Lippen küssen so heiß aus der Operette Giuditta des ungekrönten Operettenkönigs Franz Lehar erklingen. Passende Kostümierungen machten einen zusätzlichen Reiz an diesem Abend aus. Von Millöckers Bettelstudent gab es Einen Mann hab‘ ich gefunden und Songuan Li intonierte unter der Begleitung von Olga Kreimer ihre Version von O Bajadere von Kalman.

Geschmeidig wie eine Katze sang Simone Dünkel ihren Macavity aus dem Musical Cats von Andrew Lloyd Webber, aus der gleichen Feder und dem gleichen Werk stammte auch das entzückende Memories mit den Sängerinnen Friederike Riediger und Ronja Schiele. Neben klassischer Kost überzeugten die ausschließlich weiblichen Artisten auf der Bühne des Bürgersaales auch mit zeitgenössischen Liedern wie dem Welthit Fallin‘ von Alicia Keys.

Applaus und Jubel gab es auch für New York, New York mit Claudia Peltzer.

Besonders bemerkenswert war, wie die drei Musikpädagoginnen es schafften, ihre Schützlinge, die teils zum ersten Mal vor größerem Publikum sangen, immer wieder zu motivieren, um die Vielfalt der Musik in einem schönen Querschnitt zu zeigen.

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