Übach-Palenberg - Marienberger Schüler produzieren Öko-Strom

Marienberger Schüler produzieren Öko-Strom

Von: Markus Bienwald
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Das von den Oberstufenschülern gebaute Windrad funktioniert tatsächlich und liefert bei ausreichendem Wind genügend Strom für eine Glühbirne. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Gerade in der derzeitigen Hochphase der Debatte um Atomstrom, setzen die über 80 Kinder der Marienberger Comeniusschule ein sichtbares Zeichen. Denn im Rahmen der Kampagne „Schüler powern für die Umwelt” der EWV (Energie- und Wasserversorgung GmbH) bauten sie ein funktionstüchtiges Windrad.

Es ist mannshoch, alle Teile wurden selbst zusammengebaut, und das fertige Objekt sieht den turmhohen Vorbildern recht ähnlich. Am Fuß des Rades ist eine kleine Glühbirne angebracht, die zeigt, wie der Wind mit Hilfe eines Generators Strom erzeugen kann. Doch dies ist nur ein Teil des Beitrages der Oberstufenklasse für die Umweltpower. Sie bauten gleich noch ein Diorama mit mehreren Windrädern, um deren Funktionsweise zu verdeutlichen.

Dazu wurde noch eine Art „Puppenhaus” gebaut, das eindrucksvoll zeigt, wie mit alternativen Energieerzeugern der im Haushalt benötigte Strom produziert werden kann.

Abseits des Projektes, aber im Geflecht der alljährlichen städtischen „Aktion Frühjahrsputz” eingebunden, sind an diesem Tag auch Schüler, Lehrer und Eltern unterwegs, um die Ortslage Marienberg und insbesondere das im Wurmtal gelegene Naherholungsgebiet vom Unrat des verflossenen Winters zu reinigen.

Dieses Mal kommt zwar mengenmäßig nicht viel Abfall zusammen, doch alle Teilnehmer sind sich einig, dass selbst das noch zu viel ist. Zu wenige Nistmöglichkeiten für Fledermäuse machten hingegen die Schüler der Unterstufe ausfindig.

In Zusammenarbeit mit dem Spezialisten Michael Straube bauten sie fünf Nistkästen für Fledermäuse, die sie in der nahen Umgebung aufhängen wollen. Dazu haben sie noch eine Menge über das Leben der fliegenden Nachtjäger gelernt.

So erzählen sie Klaudia Ratzke, die für die EWV die Projekte vor Ort in Augenschein nimmt, dass Fledermäuse vor allem Insekten fressen und wie sie ihre natürlichen Nester bauen. Das gilt auch für das dritte Projekt der Comeniusschule, bei dem es um die Reinhaltung natürlicher Gewässer und das Leben der dort angesiedelten Enten geht. Vom sozialen Leben der Enten, dem Nachwuchs über den Nestbau der Wasservögel berichteten die Schüler.

Dazu besuchten sie auch eine nahe Kläranlage und waren natürlich im Naherholungsgebiet Wurmtal zu Gast, um die Enten einmal „live” zu sehen.
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