Löschzug Übach: Großes Lob für 126 Einsätze

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Drei Mitglieder des Löschzugs Übach wurden für ihr Engagement und ihren Einsatz über viele Jahre hinweg ausgezeichnet.

Übach-Palenberg. Ganz abgeschieden von lauten Sirenen, schwerer Ausrüstung und Einsätzen, bei denen man vorher nicht weiß, was auf einen zukommt, wurde die Jahreshauptversammlung des Löschzuges Übach ganz ruhig und förmlich ausgerichtet. Gleich zu Beginn begrüßte der Löschzugführer Manfred Havertz alle anwesenden Feuerwehrleute und ihre Gäste.

Anschließend übergab er das Wort dem ersten Stadtbeigeordneten Helmut Mainz. Dieser begrüßte die anwesenden Wehrleute und übermittelte die Grüße des verhinderten Bürgermeisters Wolfgang Jungnitsch. Er hob vor allem die Wichtigkeit der Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Übach-Palenberg hervor. „Gerade für eine Kleinstadt wie Übach-Palenberg ist eine Freiwillige Feuerwehr sehr wichtig“, sagt Mainz.

Der erste Beigeordnete bedankte sich für die bei 126 Einsätzen im Jahr 2012 geleistete Arbeit. „Ich kenne die Arbeit der Feuerwehr und schätze sie sehr,“ sagte Mainz weiter. Denn in seiner langjährigen Arbeit als Odnungsamtsbeamter habe er oft den Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes der Stadt Übach-Palenberg übernommen und in dieser Zeit einige Male mit der Feuerwehr zusammen gearbeitet. Er wünschte den Wehrleuten alles Gute für das Jahr 2013.

Wehrleiter Gottfried Mannheims wurde durch seinen Stellvertreter Detlef Mäntz vertreten. Er überbrachte neben den Grußworten des Wehrleiters seinen Dank für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Er ließ es sich aber auch nicht nehmen, den Anwesenden für die geleistete Arbeit in den Wochen des neuen Jahres zu danken, denn in dieser kurzen Zeit hat der Löschzug Übach schon sehr viele Einsätze, die teilweise mit „Menschenleben in Gefahr“ abzuarbeiten waren, gemeistert.

Er bedankte sich auch bei der Löschzugführung für die geleistete Arbeit. Neben den Dankesworten brachte der stellvertretende Wehrleiter auch traditionsgemäß einige Beförderungen mit. So wurde Tobias Schmitz-Kröll zum Unterbrandmeister, Daniel Schmitz-Kröll zum Oberbrandmeister und der stellvertretende Löschzugführer Ralf Johnen zum Brandoberinspektor befördert. Löschzugführer Manfred Havertz hob in seiner Ansprache die Schlagkräftigkeit seines Löschzuges hervor. „Die Einsatzzahlen zeigen einen steigenden Trend“, berichtet Havertz. „Die geleisteten 126 Einsätze sind alle in guter Feuerwehrmanier abgearbeitet worden. Es ist sehr hoch anzuerkennen, was der einzelne Feuerwehrmann im laufenden Jahr für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt leistete. Hierfür meinen herzlichen Dank.“

Havertz sagte weiter: „Um das auch in Zukunft so weiterführen zu können, müssen wir alle an einem Strang ziehen, die Kameradschaft pflegen und der Feuerschutzträger uns weiter gute Einsatzgeräte, Fahrzeuge und die persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen.“ Der Stellvertretende Löschzugführer BOI Ralf Johnen konnte sich den Dankesworten für die Truppe nur anschließen. Auch er ist stolz darauf, ein Teil dieser gut funktionierenden Gemeinschaft zu sein.

Löschzugführer BOI Manfred Havertz hatte zudem die besondere Ehre, drei langjährige Feuerwehrmitglieder für ihre treuen Dienste im Löschzug Übach, ihren Mut und ihre Einsatzbereitschaft zu ehren. Wer der Freiwilligen Feuerwehr über so einen langen Zeitraum stets treu geblieben sei, habe auch eine Auszeichnung verdient.So wurden die Kameraden für insgesamt 170 Jahre, die sie zusammengerechnet im Löschzug Übach verbracht haben, ausgezeichnet. Peter Zimmermann für 50 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft und die Kameraden Toni Kuhlebert und Josef Philipps für jeweils 60 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft geehrt. Bezirksbrandmeister Manfred Savoir, selbst aktives Mitglied im Löschzug Übach, überbrachte die Grüße der Bezirksregierung Köln. Er bedankte sich für die vorbildliche Arbeit im Löschzug Übach. Dabei dankte er aber nicht nur den Mitgliedern des Löschzuges, sondern auch der Löschzugführung für die im Jahre 2012 geleistete Arbeit.

Die Freiwillige Feuerwehr Übach leistet schon seit 1897 den Dienst für die Kleinstadt. Es ist demnach nicht nur eine fleißige, sondern auch eine traditionsreiche Gemeinschaft.

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