Linderner im Kampf gegen den wilden Müll

Von: agsb
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Lindern zeigte den Umweltsündern die Krallen im Kampf gegen den wilden Müll und viele zeigten ehrenamtliches Engagement für ein sauberes Lindern. Foto: agsb

Geilenkirchen-Lindern. Seit 50 Jahren engagieren sich in Lindern Bürger im Kampf gegen den wilden Müll. Am Samstag stand erneut das ehrenamtliche Engagement im Mittelpunkt und die Gemeinschaft der Ortsvereine staunte nicht schlecht. 50 Personen wurden gezählt, Jung und Alt machten mit.

Ein großer Container stand auf dem Platz neben Sporthalle und Sportplatz am Birkenweg, dieser füllte sich im Handumdrehen. Die Helfer zeigten sich erneut vom mangelnden Umweltbewusstsein der Mitmenschen enttäuscht. Nicht nur Autoreifen werden im Dickicht auf Feld und Flur entsorgt, auch zahlreiche Elektrogeräte entdeckten die tatkräftigen Linderner.

Die Müllsünder, ob wissentlich oder nicht, sind auch keine Tierfreunde, zahlreiche Scherben und zerbrochene Glasflaschen in Feld und Flur sind eine Gefahr für die Tierwelt. Nach rund zwei Stunden gratulierte Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz den Helfern für ihre geleistete Arbeit und dankte im Namen der Stadt Geilenkirchen und der übrigen Einwohner von Lindern.

Seit 50 Jahren hat dieser Frühjahrsputz seinen festen Platz im Terminkalender und mobilisiert die Generationen. Vater der Aktion ist Leonhard Plum, einst Bürgermeister des selbstständigen Lindern vor der kommunalen Neuordnung.

1967 witterte man durch ein sauberes Lindern auch Chancen im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Der Frühjahrsputz wurde fortan alljährlich durchgeführt. Seit 2001 hat nun die Gemeinschaft der Ortsvereine diese Aktion übernommen. „Kein Wetter kann uns an diesem Tag aufhalten“, sagt Helmut Holländer von der Gemeinschaft der Ortsvereine lachend.

Nach getaner Arbeit wurde zum gemeinsamen Imbiss geladen, zum Jubiläum hatte der Veranstalter sich etwas Besonderes ausgedacht. Bürgermeister Schmitz überreichte zum Jubiläum einen kleinen Obolus der Stadt sowie ferner eine persönliche Spende zur Deckung der Unkosten.

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