Lilli und Klaas machen kein Riesengeschäft

Von: g.s.
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„Holsteiner Friesenmarkt” in der Geilenkirchener City: „Wattwurm Klaas” verschenkte zum Auftakt Würste. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Mit deftigen und lautstarken Sprüchen haben fünf fünf Marktschreier am Wochenende auf dem Marktplatz in Geilenkirchen ihre Ware losgeschlagen. „Käse-Lilli”, Pasta-Michele”, „Blumen-Rudi”, „Fisch Jan” und „Wattwurm-Klaas” schrieen um die Gunst des Publikums. Bis auf den Sonntag war die Resonanz allerdings bescheiden.

Die paar hundert Besucher zogen es eher vor, sich einmal die „Verkaufs-Anmache” anzusehen und durch die Stadt zu bummeln.

Nur wenige zückten ihr Portemonnaie für eine Plastiktüte voll Wurst für 20 Euro oder einen Karton voller Blumen für den gleichen Preis.

Neben der Veranstaltung in Geilenkirchen hatten Marktschreier am gleichen Wochenende in Hückelhoven und Eschweiler ihre Auftritte, zudem war Beginn der Osterferien.

Da blieb kaum noch Publikum übrig. Die fünf Marktschreier aus Kempen aus Niederrhein hatten für ihr als „Holsteiner Friesenmarkt” deklariertes Spektakel auch rund ein Dutzend Händler mit einem Angebot an verschiedenen Waren mitgebracht.

Der stellvertretende Bürgermeister Leonhard Kuhn hatte den „Friesenmarkt” eröffnet und machte dies mit dem Verschlingen eines Herings deutlich. „GK hat„s - das schönste Wetter und den Friesenmarkt”, hauchte Kuhn ins ins Mikrofon.

Zur Eröffnung schmiss Wattwurm Klaas ein paar Dutzend Würstchen unter das Publikum, daneben gab es noch eine Runde Freibier. Doch der große Zulauf blieb aus.

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