Life-Art im Loherhof wieder ein Besuchermagnet

Von: g.s.
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Der Frelenberger Torsten Nitzsche, hier mit Sohn Lion, widmet sich der Motivwahl im Airbrush-Verfahren. Foto: Georg Schmitz
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Eine ungeheure Vielfalt künstlerischer Ideen bot sich den Besuchern im Loherhof. Die Messe Geilenkirchener „Life-Art“ wurde von 29 Kunstschaffenden bestückt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Eine bunte Künstler-Vielfalt, wie sie in dieser Kon­stellation selten zu sehen ist, präsentierte sich im Sportpark Loherhof mit zahlreichen unterschiedlichen Werken. Vielen Malern, Bildhauern und anderen Kunstschaffenden einmal bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, war ein Aspekt bei der 11. Ausgabe von „GK-Life-Art“.

Wie schon in den vergangenen Jahren, war das Interesse von Seiten der Bevölkerung groß, und nach schleppendem Auftakt gegen 11 Uhr schlenderten schon anderthalb Stunden später Hunderte von Menschen bei freiem Eintritt durch die ansonsten als Tennis- und Badmintonbereich genutzte Fläche im Erdgeschoss.

Brigitte und Bert Elkenhans hatten noch über den Ausstellungsbeginn hinaus viel Stress, denn fast ohne Pause wurden ihnen organisatorische Glanzleistungen abverlangt. Bei einer kurzfristigen Absage aus Krankheitsgründen waren es 29 Kunstschaffende, die sich bei „GK-Life-Art IX“ präsentierten.

Erst wenige Tage zuvor angemeldet hatte sich Torsten Nitzsche, der erstmals seine Airbrush-Arbeiten einem größeren Publikum zugänglich machte. Erst vor zwei Jahren entdeckte er seine Passion für die kunstvolle „Farbsprüherei“, und seitdem hat er einiges in Szene gesetzt.

Visuelle Kommunikation

So stattete er in Frelenberg eine Satellitenschüssel mit einem Bildnis von „Dick und Doof“ aus; das wurde zum Hingucker für viele Passanten. Seinen sechsjährigen Sohn Lion hat er ebenfalls mit der Airbrush porträtiert.

Von ihrer vielseitigen Seite zeigt sich Karin Förster aus Geilenkirchen, die sich während ihres Studiums „Visuelle Kommunikation“ die Kunst des Fotografierens aneignete. Vieles, was ihr vor das Objektiv kam, hat sie mit der Bildbearbeitung entfremdet, beziehungsweise farbig verändert. So entstanden unterschiedliche Betrachtungsweisen. 1989 begann Karin Förster zusätzlich mit der Malerei. „Kunst im Glas“ nennt sie ihre kleinen, in Einmachgläser verbannten Gemälde.

Mit Edelstein-Elementen

Ute Liebke aus Stolberg hat sich bereits einen Namen über die Region hinaus gemacht. Ihre Arbeiten in Öl sind derart realistisch, dass man sie – aus mehr als zwei Metern Entfernung betrachtet – kaum von einem Foto unterscheiden kann. Von Beruf ist Ute Liebke Grafikerin. Im Jahre 2000 begann ihr Herz für die Kunst zu schlagen. „Ich trenne mich ungern von meinen Werken“, gibt sie zu und hat damit vieles gemeinsam mit anderen Malern.

Die Geilenkirchenerin Karin Ritterbecks hat schon als Kind gemalt und widmet sich seit rund 20 Jahren den Aquarellen. Seit 13 Jahren bringt sie auch Acryl auf die Leinwand. „Mein Schwerpunkt sind Collagen mit farbigen Pigmenten und Edelstein-Elementen“, erklärt sie ihre Arbeit. „Gute-Laune-Taschen“ oder „Oktoberfest Täschlein“ bietet Christa Anna Völz aus Alsdorf an. Jedes Stück ist ein Unikat. Genauso wie bei Jürgen Marx aus Hückelhoven, der Kugelschreiber drechselt.

Die Besucher schauen ihm dabei gerne zu. Innerhalb von 20 Minuten entsteht ein Kugelschreiber aus Holz, Teflon, Acryl oder Polyester. Das AHG-Therapiezentrum Loherhof präsentierte daneben Skulpturen und Malerei. Christa Abels war zum wiederholten Mal mit selbst gefertigten Stofftieren vertreten. Auf dem Kunstflohmarkt konnten „Schnäppchenjäger“ Originalwerke verschiedener Künstler für „kleines Geld“ erwerben.

 

Der Dank der Organisatoren galt der Familie Davids die den Sportpark Loherhof seit Jahren anbietet und auch in Zukunft als Forum für Kunstschaffende weiterhin zur Verfügung stellen möchte.

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