Lesestoff geht im neuen Jahr auch samstags nicht aus

Von: g.s.
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Beigeordneter Herbert Brunen (r.), Büchereileiterin Antonia Zaharanski, Monika Fuß, Alexandra Donners, Ulrike Capper und Andrea Lüttgens (v.l.) sehen den neuen, erweiterten Öffnungszeiten der Stadtbücherei im Sinn ihrer Kunden mit Freude entgegen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Mit neuen Öffnungszeiten startet die Stadtbücherei Geilenkirchen ins Jahr 2011. Erstmals gibt die Mittelpunktbibliothek den Freunden literarischer und audio-visueller Werke Gelegenheit, auch samstags Medien auszuleihen.

„Wir wollen das Service-Angebot der Bücherei weiter ausbauen und dem Wunsch der Kunden nach Samstagsöffnungszeiten gerecht werden”, nennt der städtische Beigeordnete Herbert Brunen einen Grund. Die Geilenkirchener Bücherei erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit, nicht nur bei Bürgern der Stadt. Auch aus dem Umland, bis hin nach Heinsberg und Selfkant finden Literaturfreunde ihren Weg in die Martin-Heyden-Straße.

Unweit des Krankenhauses hat die weithin bekannte Bücherei mit derzeit rund 37.000 Medien im Bestand ihr Domizil seit 1995 mehrmals erweitert. Über zwei Etagen finden die Ausleiher auf etwa 400 Quadratmetern alles, was das Herz eines lesefreudigen und wissbegierigen Menschen erfreut. Die acht Mitarbeiterinnen, die in Voll- und Teilzeit hier ihre Arbeit verrichten, stehen den Kunden mit Rat und Tat zur Seite. „Wir sind eigentlich schon eine Mediothek, weil wir nicht nur Bücher, sondern auch AV-Medien führen”, sagt Büchereileiterin Antonia Zaharanski. AV steht für Audio-Visuelle Medien wie CD-Rom, DVD und Hörbücher, die heute in jede gut bestückte Bücherei gehören. „Mit den Samstagsöffnungszeiten räumen wir den Kunden, die aufgrund ihrer Arbeitszeiten an den anderen Tagen nicht kommen können die Möglichkeit der Ausleihe ein”, sagt die Leiterin.

„Die Menschen können ihren Büchereibesuch auch gut mit einem Einkauf in der Stadt verbinden”, sieht Herbert Brunen einen weiteren Vorteil der Samstagsöffnungszeiten. Um die Ausleihe an Samstagen zu ermöglichen, seien die Gesamtöffnungszeiten so umstrukturiert worden, dass man ohne personellen Mehraufwand auskomme.

Antonia Zaharanski ist auf einen Umstand besonders stolz: „Bis zum Jahresende haben wir zum ersten Mal seit Bestehen der Bücherei die Zahl von 150000 Entleihungen jährlich geknackt.” Dieser Rekord sei nur aufgrund des Angebotes möglich.

„Die Anzahl der Ausleihen”, wissen Antonia Zaharanski und Herbert Brunen, „steht und fällt mit der Aktualität der vorhandenen Medien.”
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