Lebendige Schafe geben besondere Krippen-Atmosphäre

Von: g.s.
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In - nach historischen Vorgabe
In - nach historischen Vorgaben - selbst geschneiderten Gewändern setzten die Aktiven des Musikkorps aus Süggerath (Bild) die Weihnachtsgeschichte in Szene. Zur Staffage gehörten aber lebende Tiere: vier Schafe. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Süggerath. Zum dritten Mal hat das Musikkorps in Süggerath ein weihnachtliches Musikfest in Verbindung mit einem Krippenspiel inszeniert.

In den 30 Jahren zuvor waren die Musikerinnen und Musiker des 1929 gegründeten Spielmannszugs kurz vor Weihnachten mit klingendem Spiel durch die Straßen des Dorfs gezogen. Viele Bürger waren zur Heilig-Kreuz-Kirche gekommen, um sich musikalisch auf das kommende Fest einstimmen zu lassen und sich das Weihnachtsspiel mit „Lebender Krippe” anzuschauen.

Kein garstiges Wetter

In Anlehnung an das Evangelium nach Lukas setzten die 25 aktiven Mitglieder des Ensembles das Krippenspiel ins Bild. Zweimal traten die Frauen und Männer und Jugendlichen in den nach historischen Vorgaben geschneiderten Gewändern auf dem Kirchenvorplatz vor das Publikum und gaben ihre Weihnachtsgeschichte wieder. König Herodes spielte ebenso eine Rolle wie die „Weisen aus dem Morgenland” samt einer Gruppe von Hirten und Engeln. Mittelpunkt natürlich Maria und Josef nebst Christkind. Vier lebendige Schafe, von Hans Ehemann zur Verfügung gestellt, schafften eine reale Stallatmosphäre.

Zwischendurch ertönten bekannte Weihnachtslieder, vom gastgebenden Musikkorps unter Leitung von Rainer Schmitz dargeboten. Dessen Ehefrau Annika Schmitz erzählte die Geschichte Jesu, während die Darsteller passend dazu agierten.

Das Musikkorps hatte vor der Pfarrkirche ein Zelt aufgebaut, um den Zuschauern einen schützenden, wärmenden Unterschlupf zu bieten. Der wurde auch rege genutzt, da es im Innern des Zeltes auch Würstchen und Waffeln zu genießen gagb. Heißer Glühwein tat ein Übriges, um die Besucher bei Laune zu halten.

Zurückblickend kamen den Süggerathern die beiden vorherigen Krippenspiele ins Gedächtnis, die sich durch Schneesturm und eisige Kälte in Erinnerung gehalten hatten. Deshalb waren die Musiker in diesem Jahr mit der Witterung durchweg zufrieden.
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