Gangelt-Langbroich - „Langbröker Selfkanttheater”: Die Hoferben und das frauenlose Leben

„Langbröker Selfkanttheater”: Die Hoferben und das frauenlose Leben

Von: hama
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Die Mistgabel im Heuhaufen wir
Die Mistgabel im Heuhaufen wird auch eine Rolle spielen, wenn das „Langbröker Selfkanttheater” zur Premioere von „Wä-e kömmt ent Ossebook?” lädt. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Langbroich. Stillhalten - das ist eine Kunst, die Jupp, Jottfried und Jüng Luusch beherrschen. Die drei Brüder leben zusammen mit ihrem Opa Lämp auf einem Bauernhof in Langbroich von der Dorfkneipe und der größten Tratschtante im Schatten von St. Marien, nämlich Lies, eingekesselt ist.

So stellt sich das dar, wenn das „Langbröker Selfkanttheater” am 4. Januar zur Premiere von „Wä-e kömmt ent Ossebook?” lädt. In das „Ossebook” kommen die Männer eines Dorfes, die keine Frau abbekommen haben und ihr Leben als Junggesellen fristen.

Die drei Brüder sind hier eingetragen und vollkommen glücklich mit ihrem sorgen- und frauenlosen Leben. Also stehen sie ganz zu Recht dort drin, und bisher war man sich einig, dass dies auch so bleibt. Wäre da nicht das Testament des Vaters, der denjenigen der drei Brüder als Hoferben sehen möchte, der der Familie als erster einen Stammhalter liefert. Da trifft es sich, dass zwei hübsche Damen ihre Ferien im Dorf verbringen, von denen eine sogar schon schwanger ist. „Da hat man sich doch Arbeit gespart”, schießt es Jottfried durch den Kopf und nimmt das Rennen um das Erbe auf. Das ruft nicht nur die Brüder auf den Plan, und dem geneigten Leser wird klar sein, dass das ein maßgeschneiderter Stoff für die Mundarttruppe sein muss.

Dass Willi Jütten den Opa Lämb spielt, versteht sich von selbst. Auch dass die Rolle der Dorftratsche Drüssefie-e Lies vermutlich für Maria Horrichs geschrieben wurde, wird der Premierenabend zeigen. Das Brüdertrio wird von Helmut Schürkens (Jupp), Arndt Horrichs (Jottfried) und Stefan Keulen (Jüng) dargestellt. Sebastian Arnusch schlüpft in die Rolle des Wirtes, Hennes Carl, und Verena Schlebusch in die des Zimmermädchens Jerti. Die Kopfverdreher-Damen Tienche, gespielt von Doris Nießen, und Nelli, Christel Schlebusch, haben die Schlüsselrollen im Stück.

Als Langbroicher Ortsvorsteher steht Leo Horrichs ja nur eine Stufe unter dem Bürgermeister. Für diesen Posten übt er als Bürgermeister Laumes Fränz, der wiederum in einer Verbindung zu seiner Haushälterin Schustere Fing, gespielt von Elisabeth Palmen, steht. Man darf also wieder gespannt sein, was diese Combo, die mit einigen Änderungen seit Jahren erfolgreich zusammen spielt, diesmal auf die Bühne in der Langbroicher Bürgerhalle bringt.

Die Bühne bauen Hubert Schlicher, Leo Herfs, Karl-Heinz Gossen, Franz-Josef Ronkartz und Leo Schroten. Der technische Teil liegt in der Hand von Gino Ronkartz, die Maske bei Isabell Schlicher und Melanie Helmes; die Souffleusen sind Hedwig Barion und Rita und Christina Schroten. Eine wichtige Veränderung gibt es beim Kartenverkauf, wo das System komplett geändert wurde.

Isabelle Schlicher verkauft keine Karten mehr. Stattdessen gibt es Anfang Oktober vier Verkaufstage im Bürgertreff, an denen man Karten vor Ort kaufen kann.

Ab 15. Oktober sind Karten telefonisch bei Maria Horrichs (Tel. 02454/6263) zu bestellen. Karten, die nach zwei Wochen nicht abgeholt wurden, gehen wieder in den Verkauf, der dann auch wieder über alle Mitglieder abgewickelt werden kann.

Im Bürgertreff gibt es die Karten am Freitag, 5. Oktober, von 18 bis 20 Uhr, Sonntag, 7. Oktober, von 11 bis 12.30 Uhr, Freitag, 12. Oktober, von 18 bis 20 Uhr und Sonntag, 14. Oktober von 11 bis 12.30 Uhr.
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