Landpartie: Gespräche zwischen Krautsalat und Bier

Von: Georg Schmitz
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Eine gesellige Runde: Jürgen Beyer, Thomas Fiedler, Patrick Feuerherm, Andrew M. Mueller, Bernd Krückel, Stephan Pusch und Werner Nemetschek (v.l.). Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Bürgermeister Thomas Fiedler wünschte den rund 180 Gästen auf dem Hünshover Hof „einen schönen Abend und unterhaltsame und angeregte Gespräche“ und hatte damit auch schon das umschrieben, was sich bei der Landpartie abspielen sollte.

Alle zwei Jahre lädt die Stadt Geilenkirchen Vertreter aus Politik und Gesellschaft, von Organisationen und Behörden, aus dem Geschäfts- und Vereinsleben und der militärischen Einrichtungen zur lockeren Feier auf „Latten´s Hof“ ein. Die Landpartie bietet an diesem einladenden Ort ideale Voraussetzungen für Kommunikation, Gedankenaustausch und Frohsinn. Hier trifft der Ehrenamtler aus der Schützenbruderschaft auf den Landrat oder einen Bürgermeister der umliegenden Kommunen.

Fand die Landpartie früher jährlich statt, so wird seit 2010 aufgrund von Sparmaßnahmen nur noch alle zwei Jahre eingeladen. Auch diesmal versorgten die Frauen und Männer eines Partyservices die Gäste mit Kassler und Krautsalat, während sich die St.-Johannes-Schützen Hünshoven um die flüssige Nahrung kümmerte. Die St.-Johannes-Schützenkapelle sorgte für flotte Musik. Bürgermeister Thomas Fiedler konnte neben den Kommandeuren des Nato E-3A-Verbandes, Generalmajor Andrew M. Mueller, des Zentrums für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZVBw), Brigadegeneral Jürgen Beyer, der kanadischen Unterstützungseinheit Europa, Oberstleutnant Patrick Feuerherm, den Dienstältesten Deutschen Offizier, Oberst Werner Nemetschek, begrüßen.

Auch den Landtagsabgeordneten Bernd Krückel und Landrat Stephan Pusch hieß er in der Runde willkommen. „Die Menschen sind die Quintessenz einer Stadt“, sagte Fiedler in seiner Rede und folgerte: „Sie, liebe Gäste, machen die Stadt Geilenkirchen zu dem, was sie ist und wie sie wahrgenommen wird.“ Die Landpartie soll ein Zeichen des Dankes dafür sein, „dass Sie in den vergangenen zwei Jahren an der Gestaltung unserer Stadt mitgewirkt haben.“ Sogar das Weltgeschehen habe in dieser Zeit in unmittelbarem Zusammenhang mit der Stadt Geilenkirchen gestanden.

Fiedler erinnerte an die Awacs-Mission in Afghanistan und die Geiselnahme in der Ukraine. Regionale Aufmerksamkeit habe der Brand des Hallenbades und die Tatsache, dass Geilenkirchen im vergangenen Jahr die trockenste Stadt Deutschlands war, erregt. Er unterstrich das ausgezeichnete Verhältnis zwischen den militärischen Einrichtungen und den Bürgern der Stadt.

Der Bürgermeister dankte allen ehrenamtlich tätigen Menschen und erwähnte hier die 130 Vereine in der Stadt. Fiedler bat um Spenden für den Hilfsfonds zur Unterstützung behinderter Menschen und deren Familien in der Stadt. Woraufhin sich die Schülerinnen Nadja Hannemann und Esther Savelsberg mit der Sammelbüchse auf den Weg machten.

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